Trainerdiskussion in Lustenau? – Mader: „Ich kenne die Gesetze im Fußball“
Nach der 0:5-Niederlage gegen den SK Rapid steht Austria Lustenau nach zehn Runden weiterhin mit erst zwei Punkten am Tabellenende. Trainer Markus Mader hat sich nach der Partie im Sky-Interview auch zu seiner Zukunft geäußert.
„Wir sind in einem Zustand, der es uns momentan nicht ermöglicht, in der Bundesliga zu punkten. Die Spielverläufe sind aktuell zum Haare sträuben. Jeder erste Ball, der bei uns in den Sechzehner kommt, ist gleich ein Tor“, sagte ein ernüchterter Mader nach der Partie.
Dass beim Tabellenschlusslicht nun auch eine Trainerdiskussion aufkommen könnte, kann der Lustenau-Trainer nachvollziehen.
„Ich habe Kraft ohne Ende, aber ich kann meine Arbeit nicht beurteilen. Das müssen andere machen. Solange es mir Spaß macht, werde ich natürlich weitermachen. Aber ich kenne die Gesetze im Fußball und weiß, dass Ergebnisse hermüssen und diese so schnell wie möglich. Für eine Trainerdiskussion bin ich aber der falsche Ansprechpartner“, stellte Mader klar.
Sportdirektor Schneider: „Müssen gemeinsam da rauskommen“
Lustenau-Sportdirektor Alexander Schneider erteilte Trainer Mader nach dem Spiel im Sky-Interview seine Unterstützung und wollte von einer Trainerdiskussion nichts wissen.
„Wir hatten auch letztes Jahr so eine Phase. Wir wissen, wo wir als Verein herkommen. Nur weil es im Fußball meistens so läuft, heißt das nicht, dass wir uns alles abschauen müssen. Wir gehen unseren Weg, Markus macht seit zweieinhalb Jahren gute Arbeit hier. Wir müssen gemeinsam da rauskommen“, sagte Schneider.
Das komplette Interview mit Alexander Schneider
