„Traue ihnen eine Überraschung zu“: Ilzer gratuliert ÖFB-Team zur EM-Teilnahme
Mit dem EM-Ticket in der Tasche zurück in den Liga-Alltag: Das ÖFB-Team ist fix bei der Endrunde 2024 in Deutschland dabei – ein Meilenstein, der Sturm-Trainer Christian Ilzer nicht nur für seinen Spieler Alexander Prass freut. In der 205. Folge unseres Podcasts DAB | Der Audiobeweis spricht der Betreuer des aktuellen Tabellenführers auch über seinen Austausch mit Teamchef Ralf Rangnick.
„Es ist richtig großartig, dass wir uns jetzt zu diesem Zeitpunkt schon qualifiziert haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Sie haben es richtig toll gemacht“, bejubelt der Sturm-Coach die geglückte EM-Qualifikation des Nationalteams.
DAB | Der Audiobeweis #205 mit Christian Ilzer
Teamchef Ralf Rangnick rechnet er einen großen Anteil an der Teilnahme an: „Die klare Idee und seine Handschrift ist bekannt. Für mich ist wichtig zu sehen, dass die Spieler das richtig annehmen und seine Idee auf dem Platz verkörpern. Die Stimme des Trainers wird irgendwann die Stimme der Spieler. Er traut sich unheimlich viel zu. Es ist einfach ein super Zugang. Ich traue der österreichischen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Deutschland eine Überraschung zu.“
Achter statt Außenverteidiger: Ilzer sieht andere „Topposition“ für Prass
Mit Alexander Prass konnte sich auch einer seiner Sturm-Schützlinge zuletzt in die erste Elf des Nationalteams spielen: „Er war bei uns in Spielen, wo wir in Rückstand waren, immer wieder einmal auf der Linksverteidigerposition. Fakt ist, dass wir mit Schnegg und Dante einfach zwei sehr gute Spieler auf dieser Position haben. Alex ist im Mittelfeld bei uns ein absoluter Schlüsselspieler und deshalb sind wir so positioniert, dass seine absolute Topposition in unserem Spiel die Achterposition ist“, sieht Ilzer den gelernten Mittelfeldspieler in einer offensiveren Rolle als beim Gastspiel in Aserbaidschan.
Klarer Testspiel-Erfolg für Sturm – Auch Hartberg und Klagenfurt siegreich
Die Länderspielpause ist für den Grazer Trainer allerdings auch selbst herausfordernd: „Wir haben an die 15 Teamspieler aktuell. Es ist natürlich als Vereinstrainer immer eine schwierige Phase. Das Nationalteam ist schon auch immer eine Insel. Die Spieler kommen dann zu unterschiedlichen Zeitpunkten mit unterschiedlichen Erfolgserlebnissen zurück. Trotzdem freut es mich sehr, dass die Jungs bei ihren Nationalteams einen guten Platz einnehmen können.“
(Red.)
Beitragsbild: GEPA.