Mayer Marathon Tokio

Trotz „völlig irren“ Bedingungen: Mayer für Hitze-Marathon bei WM gerüstet

Auf die Marathonläuferinnen kommt am Sonntag bei der Leichtathletik-WM in Tokio eine Hitzeschlacht zu. Temperaturen von bis zu 30 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit werden dem Feld mit ÖLV-Rekordlerin Julia Mayer viel abverlangen.

Um für die Extrembedingungen gerüstet zu sein, hat Mayer auch Lauf- und Radeinheiten in der Sauna in ihr Training eingebaut. Die 32-Jährige wähnt sich nach guter Vorbereitung in Topform, eine neue Bestzeit und ein Spitzenplatz sind aber illusorisch.

Mayer für Vorbereitung „in der Sauna gelaufen“

„Die Vorbereitung ist top gelaufen. Ich bin wahrscheinlich so gut drauf wie noch nie, wahrscheinlich in der Form meines Lebens. Das kann, wenn am Sonntag alles passt, auf ein sehr gutes Rennen hindeuten“, sagte Mayer. Die österreichische Rekordhalterin (2:26:43 Std.) erwartet aufgrund der „völlig irren und absurden“ Bedingungen bereits zur Startzeit um 7.30 Uhr Ortszeit (0.30 Uhr/MESZ) ein schwieriges Rennen. Sie habe in den vergangenen Monaten aber alles getan, um gut dafür gerüstet zu sein. „Dampfbad, in der Sauna laufen, in der Sauna Radfahren, nur in die Sauna gehen. Und das haben wir eigentlich durchgezogen seit April. Mehr kann ich nicht machen. Ich hoffe, es hilft, dass ich dann nicht eingehe.“.

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Wegen der Hitze werde sie die erste Hälfte der 42,195 km vorsichtig anlegen, um danach möglicherweise noch aufdrehen zu können. „Da möchte ich nichts riskieren, vor allem bei einer WM nicht“, sagte Mayer, die ihr Partner nach Japan begleitet hat. Nach der WM 2023 in Budapest und Olympia im Vorjahr in Paris ist es das dritte Großereignis für sie. Im hochkarätig besetzten Teilnehmerinnenfeld will sie ihren 50. WM-Platz von vor zwei Jahren toppen. Eine persönliche Bestzeit ist freilich nicht zu erwarten. „Weil es so heiß ist, glaube ich nicht, dass man schnell laufen kann. Aber eine Traumplatzierung wäre alles um die Top 40 und vielleicht minimal drunter.“

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(APA.)

Beitragsbild: GEPA.