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Depay: „Turnier geht jetzt erst richtig los“ – Atletico-Abgang fix

Der niederländische Fußball-Nationalspieler Memphis Depay blickt nach der durchwachsenen Gruppenphase optimistisch auf das anstehende Achtelfinale der Europameisterschaft gegen Rumänien. „Wir sind in einem Prozess“, sagte der 30-Jährige am Sonntag, „das Turnier geht jetzt erst richtig los.“ 

Die drei Spiele in der Gruppe D liefen für die Niederländer alles andere als nach Plan. Auf den mühsamen Auftaktsieg gegen Polen (2:1) folgte ein blutleerer Auftritt beim 0:0 gegen Frankreich. Aufgrund der Niederlage gegen Österreich (2:3) beendete die Mannschaft von Ronald Koeman die Gruppe nur auf Rang drei. Am Dienstag steht in München das Achtelfinale gegen Rumänien (18.00 Uhr) auf dem Plan. Sollten sowohl das ÖFB-Team, als auch „Oranje“ gewinnen, würde es im Viertelfinale zu einem Wiedersehen in Berlin kommen.

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„Ich denke, von hier aus kann es nur noch besser werden“, meinte Depay, dessen persönliche Formkurve im dritten Gruppenspiel nach oben zeigte: „Ich war im letzten Spiel zufrieden, aber als Team hatten wir Probleme.“ Beim Auftritt gegen Österreich hatte der Stürmer sein erstes Turniertor erzielt.

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Damit weitere Treffer folgen, müsse die Mannschaft aus Fehlern lernen. „Eine Reise ist nie perfekt, es ist normal, dass es zu Reibung kommt“, sagte Depay: „Wenn die Ergebnisse nicht den Wünschen entsprechen, ist es logisch, dass es zu Irritationen kommt, das ist menschlich.“ Diese gelte es vor dem ersten K.o.-Spiel der Niederländer auszuräumen.

Atletico-Abgang fix

Zwei Tage vor dem Fußball-EM-Achtelfinale zwischen den Niederlanden und Rumänien hat der spanische Topclub Atlético Madrid den Weggang des niederländischen Stürmers Memphis Depay bekanntgegeben. Depay, der Spanier Mario Hermoso und der Brasilianer Gabriel Paulista würden keine neuen Verträge erhalten und deshalb ablösefrei gehen, bestätigte Atlético am Sonntag auf diversen Vereinskanälen. Der 30-jährige Depay war erst im Jänner 2023 vom FC Barcelona nach Madrid gewechselt.

Zeitweise stand er dort aber ähnlich stark in der Kritik wie aktuell auch bei den Niederländern. Viele Fans würden lieber Wout Weghorst auf der Mittelstürmer-Position sehen als Depay. Der ist jedoch bei Trainer Ronald Koeman gesetzt, auch weil er Robin van Persie noch bei diesem Turnier als Rekordtorschützen der Nationalmannschaft ablösen könnte. Vier Treffer fehlen ihm dazu noch.

„Ich kann gut mit Kritik umgehen. Ich bin daran gewöhnt“, sagte Depay am Sonntag bei einer Pressekonferenz im niederländischen Teamquartier in Wolfsburg. Im EM-Achtelfinale gegen Außenseiter Rumänien möchte er am Dienstag in München auch für den in die Kritik geratenen Koeman spielen. „Das Vertrauen des Trainers ist wichtig für mich. Ich spüre das und möchte es ihm zurückzahlen“, verlautete der Angreifer.

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(SID/Red./APA)

Beitragsbild: Imago.