FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - NOVEMBER 02:  Adi Hutter, Head Coach of Eintracht Frankfurt looks on prior to the Bundesliga match between Eintracht Frankfurt and FC Bayern Muenchen at Commerzbank-Arena on November 02, 2019 in Frankfurt am Main, Germany. (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Eintracht verpasst vorzeitigen Aufstieg

via Sky Sport Austria

Keine Fans, keine Europa-Party: Eintracht Frankfurt hat in der Europa League einen herben Dämpfer hinnehmen müssen und den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde verpasst. Fünf Tage nach der 5:1-Gala in der Bundesliga gegen Meister Bayern München verlor die Mannschaft von Trainer Adi Hütter beim belgischen Spitzenteam Standard Lüttich unglücklich in der Nachspielzeit 1:2 (0:0) und muss nach der zweiten Niederlage im laufenden Wettbewerb das Vorrundenaus fürchten.

Zinho Vanheusden (56.) und Maxime Lestienne (90.+4) trafen in der zweiten Halbzeit zum Sieg für die Belgier. Filip Kostic (65.) gelang nur der zwischenzeitliche Ausgleich.

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Frankfurt ist in der Gruppe F nur noch Dritter hinter den nunmehr punktgleichen Belgiern. Beide Teams haben sechs Zähler auf dem Konto, vorne liegt der FC Arsenal (10) – Vitoria Guimaraes (1) hat keine Chance mehr auf die nächste Runde. “Zwischen Lüttich und uns ist wieder alles offen. Wir brauchen aus den beiden letzten Spielen noch vier Punkte”, meinte Rode zur veränderten Ausgangslage seines Teams.

In Lüttich musste die Eintracht am Donnerstagabend ohne ihre lautstarken Fans auskommen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte den Halbfinalisten der vergangenen Saison wegen des wiederholten Fehlverhaltens seiner Anhänger bestraft. Bei insgesamt zwei Auswärtsspielen muss der Frankfurter Fanblock geschlossen bleiben, also auch beim vorletzten Gruppenspiel in London beim FC Arsenal (28. November).

Am Donnerstag war es den Frankfurter Fans sogar verboten, die Stadt Lüttich zu betreten. Dennoch hatten einige Eintracht-Anhänger den Weg ins Stadion gefunden.

Frankfurts Trainer Hütter hatte seine Spieler vor den heimstarken Belgiern gewarnt, doch zunächst spielte Standard erstaunlich passiv. Weil auch Frankfurt das Risiko scheute, plätscherte das Spiel eine gute halbe Stunde vor sich hin.

Danach aber nahm die Begegnung Fahrt auf: Lüttichs Gojko Cimirot prüfte mit einem Distanzschuss Frankfurts Torhüters Frederik Rönnow (33.). Sekunden später hätte Andre Silva auf der Gegenseite für das 1:0 sorgen können – er traf aber freistehend per Kopf nur den Pfosten (34.). Lüttich drängte in dieser Phase auf die Führung, vergab aber vor der Pause zwei weitere gute Chancen durch Selim Amallah (38.) und Duje Cop (45.).

Angepeitscht von ihren Fans erhöhten die Platzherren weiter den Druck und wurden belohnt. Vanheusden drückte den Ball nach einer Ecke über die Linie. Kurz danach hätte Renaud Emond (63.) beinahe erhöht. Die Eintracht schien nun geschockt und hätte die Unterstützung ihrer Anhänger bitter nötig gehabt, während die Standard-Anhänger jeden Ballgewinn und jeden gelungenen Pass lautstark bejubelten.

Als Lüttich auf den zweiten Treffer drängte, schlug urplötzlich die Eintracht zu. Kostic traf mit einem sehenswerten Freistoß ins Eck. Wenig später schoss er einen weiteren Standard knapp über das Tor (72.). Lestienne aber machte mit seinem Treffer in den Schlusssekunden Frankfurts gute Ausgangsposition zunichte.

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(SID)

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