UEFA Fußball Meister Karte 2014/2015

via Sky Sport Austria

In Österreich hat der FC Red Bull Salzburg das Rennen um den Meistertitel gemacht.

 

 

 

Doch wie sieht es in den anderen europäischen Ligen aus? Wir haben die Infos, wer wie Meister wurde und wie der Titel gefeiert wurde. Der Überblick:

 

Spanien: In der Primera Division sichert sich der FC Barcelona nach dem Einzug ins Champions League-Finale vorzeitig die nationale Krone. Der Jubel spricht für sich.

 

Italien: Die “Alte Dame” hat es wieder gemacht. Bereits vier Spieltage vor Saisonende ist der zweite Finalist in der Königsklasse nicht mehr vom italienischen Thron zu verdrängen. Es ist der vierte Titel in Folge und der offiziell 31. insgesamt. Die beiden aberkannten Titel aus den Jahren 2004 und 2005 zählt man gerne noch mit.

 

England: “The Special One” wäre nicht so speziell, wenn er es nicht erneut geschafft hätte. Der FC Chelsea macht den fünften Meistertitel in der Vereinsgeschichte perfekt und weiß das auch gebührend zu feiern. Vereinslegende Didier Drogba wird mit Saisonende verabschiedet.

 

Deutschland: In der Saisonendphase zwar verletzt, dennoch gibt es auch heuer den klaren Vorsprung für David Alaba und den FC Bayern München. Vier Runden vor Schluss bedeutet das Titel Nummer 25 in der Deutschen Bundesliga. David Alaba präsentiert sich beim traditionellen Bierduschen in Bestform:

 

Frankreich: Le champion vient de Paris – der Meister kommt aus Paris. Paris St. Germain holt sich den Titel zum dritten Mal in Serie, bei nun insgesamt fünf gewonnenen Meisterschaften gab es das noch nie in der Vereinsgeschichte.

 

Schweiz: Bei unseren Nachbarn führt kein Weg am FC Basel vorbei: Zum 6. Mal in Serie und zum 18. Mal überhaupt geht der “Meisterkübel” an den schweizer FCB.

 

Schottland: Seit die verfeindeten Rangers zwangsabsteigen mussten, stellt sich die Frage um den Meistertitel in Schottland nur noch pro Forma. Mit Meisterschaft Nummer 46 rückt Celtic Glasgow seinem Erzrivalen in Sachen Rekordmeister näher. Die Rangers halten bei 54 Titeln. Wie man feiert, wissen die “Hoops” also zweifelsohne.

 

Griechenland: Olympiakos Piräus wird auf der Couch Meister. Durch die Niederlage des Erzrivalen Panathinaikos ist der 42. Meistertitel besiegelt. Spiel Eins nach dem fixen Titelgewinn wird mit einem 4:0-Sieg gegen Levadiakos gefeiert. Übrigens: “We are the Champions” kennt man auch in Griechenland.

 

Niederlande: Marcel Ritzmaier feiert mit dem PSV Eindhoven den 22. Ligatitel und den ersten nach 7 Jahren. Der Erfolg hat seinen Preis, Schlüsselspieler Memphis Depay zieht es auf die Insel zu Manchester United.

 

Ukraine: Gratulation an ÖFB-Teamspieler Aleksandar Dragovic! Mit Dynamo Kiew sichert er sich den Titel in der Ukraine zwei Spieltage vor Schluss. Ausgerechnet gegen den Europa-League-Finalisten Dnjepr Dnjepropetrowsk gelang durch ein 1:0 der entscheidende Streich.

good memories for the team and me. it was an amazing championship welcome.

Posted by Aleksandar Dragović on Sunday, May 31, 2015

 

Tschechien: 3 aus 5 für Viktoria Pilsen. Zwar konnten die Westtschechen ihren Meistertitel in den vergangenen 5 Jahren nie verteidigen, möglicherweise kann aber die Qualifikation für die Champions League darüber hinwegtrösten: In Quali-Runde drei steigen die Pilsener ein.

 

Belgien: Den ersten Meisterschaftstitel überhaupt konnte der KAA Gent einfahren – in seiner 117-jährigen Klubgeschichte mehr als besonders. Profitieren konnte der Provinzverein vom eigenwilligen Play-Off-Format, durch welches in Belgien seit 2009/10 der Meister ermittelt wird. Und so besonders der Titel ist, wird er auch gefeiert.

 

Dänemark: Auch hier gibt es durch den FC Midtjylland einen Premieren-Meister. Erst 1999 ist der Klub aus der Fusion von Herning Fremd und Ikast FS entstanden. Beim neuen dänischen Meister steht übrigens der Österreicher Martin Pusic unter Vertrag. Ab Sommer ist auch Daniel Royer ein Teil der Mannschaft. Was nach dem Titel folgt, steht außer Frage:

 

Portugal: Rekordmeister Benfica Lissabon reicht am vorletzten Spieltag ein 0:0 bei Vitoria Guimaraes um den 34. Meistertitel einzufahren. Die “Adler” profitieren dabei vom Punktverlust des letzten Konkurrenten um die Meisterschaft, dem FC Porto, der bei Belenenses Lissabon nur 1:1 spielt. Seit 31 Jahren gelingt es Benfica somit zum ersten Mal, den Titel zu verteidigen.

 

Türkei: In der Türkei wird Galatasaray Istanbul “vom Sofa” aus Meister. Am letzten Spieltag kassiert der direkte Konkurrent Fenerbahce unblaubliche vier Rote Karten und spielt gegen Istanbul Basaksehir 2:2. Das reicht Galatasaray zum Meistertitel

 

 

 

Russland: Zenit St. Petersburg sichert sich zum vierten Mal den russischen Meistertitel.

 

Rumänien: In Rümänien bleibt Steaua Bukarest das Maß aller Dinge. Dieser sichert sich neben dem rumänischen Ligapokal und Pokal den 26. Meistertitel.

 

In Kroatien geht die Dominanz von Dinamo Zagreb weiter. Der kroatische Rekordmeister beendet die Saison ohne Niederlage.

 

Zypern: Apoel Nikosia sichert sich in der Saison 2014/2015 das Double aus der Meisterschaft und dem Pokalsieg:

 

Israel: Zwei runden vor Schluss traf Maccabi Tel Aviv auf den härtesten Verfolger Hapoel Kiryat Shmona, den er vor heimischen Publikum 2:1 bezwang. Tel Aviv holte sich so den dritten Meistertitel in Folge.

 

Serbien: Zum siebten Mal in acht Jahren gewinnt Partizan Belgrad die serbische Meisterschaft. Zwei Runden vor Schluss reicht ein Sieg gegen Napredak Krusevac und ein Patzer von Verfolger Roter Stern für den Meistertitel.

 

Norwegen:

 

Slowenien: Rekordmeister NK Maribor gewinnt auch dieses Jahr die slowenische Meisterschaft. Das ist Titel Nummer 13.