Valentina Höll geht auf Weltcup-Titelverteidigung los

Für Downhill-Mountainbikerin Valentina Höll beginnt am Sonntag in Lourdes (FRA) die Mission Weltcup-Titelverteidigung. Die 20-jährige Salzburgerin hatte sich in der Vorsaison gleich im ersten Elitejahr durch ihre beiden Siege beim Finale in den USA noch den Gesamttriumph vor Myriam Nicole gesichert. Die französische Weltmeisterin wird auch heuer eine ihrer schärfsten Rivalinnen sein. Hinzu kommt nach einer Babypause die fünfmalige Weltmeisterin Rachel Atherton.

Die Abfahrt in Lourdes ist für Höll Neuland, im Weltcup wurde dort zuletzt 2017 gefahren. „Ich bin zwar gefühlt ‚ready‘, aber sowas von unglaublich nervös. Nicht nur wegen der Nummer 1, die auf meinem Bike hängen wird, sondern auch wegen der Strecke in Lourdes“, meinte Höll vor dem Auftaktwochenende mit erwarteten 40.000 Zuschauern.

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Die Saalbacherin hat besonders mit Leogang noch mehrere Rechnungen offen. Auf ihrer Heimstrecke musste sie bei der WM 2020 nach einem Trainingssturz verletzt passen. Im Vorjahr kam sie auf Weltcupsiegkurs fahrend kurz vor dem Ziel zu Sturz, wurde aber noch Zweite. Auch bei der WM im Vorjahr in Italien verhinderte ein Sturz eine mögliche Medaille. „Mein Ziel für diese Saison ist es, konstant zu sein“, betonte die Trek-Fahrerin.

Leogang ist Mitte Juni die dritte von acht Downhill-Stationen. Auch im Cross-Country wird dann wieder in Salzburg gefahren. Die Saison der Olympia-Disziplin beginnt in zwei Wochen in Petropolis (BRA). Die WM aller Sparten geht im September in Les Gets (FRA) über die Bühne.

(APA)/Bild: GEPA