VAR bestätigt: Hofmann hätte im Wiener Derby Rot sehen müssen

Rapid-Verteidiger Maximilian Hofmann hätte im 341. Wiener Derby nach einem Foul an Austria-Profi Dominik Fitz die Rote Karte sehen müssen. Das bestätigte der „VAR Österreich“ am Dienstag offiziell auf seiner Webseite.

Nachdem Hofmann seinen Gegenspieler Fitz nach einem weiten Ausschuss von Keeper Früchtl und anschließender Kopfballverlängerung von Jukic zu Fall gebracht hatte, zeigte Schiedsrichter Alexander Harkam dem Rapid-Kapitän die Gelbe Karte. Nach Rücksprache mit VAR Alan Kijas blieb die Entscheidung auch bestehen (Szene ab ca. 4:10 im Video).

Laut dem VAR-Rückblick zur 9. Runde war die Entscheidung für Gelb aber eine Fehlentscheidung.

„Der Austria-Spieler #36 (Fitz) spielt den Ball, sein Gegenspieler im Dress von Rapid #20 (Hofmann) bringt ihn auf rücksichtslose Weise zu Fall. Der Verteidiger hat dadurch eine offensichtliche Torchance vereitelt und muss des Feldes verwiesen werden“, heißt es in der offiziellen Erklärung.

Huskovic-Treffer zurecht aberkannt

Eine korrekte Entscheidung traf das Schiedsrichterteam hingegen beim vermeintlichen Führungstreffer von Austria-Stürmer Muharem Huskovic nach 62 Sekunden.

Andreas Gruber hatte den Ball nach einem Freistoß von Dominik Fitz noch berührt und auf Offensivkollege Huskovic weitergeleitet, wodurch dieser beim Zeitpunkt des Abspiels zu weit vorne stand.

„Der Torschütze, die #9 (Huskovic) des FAK, hat sich zum Zeitpunkt des Freistoßes nicht in einer Abseitsposition befunden, beim folgenden Kopfball seines Mitspielers #17 (Gruber) lag jedoch ein Abseits vor. Nach Informationen durch den VAR erkennt der Schiedsrichter das Tor zu Recht wegen Abseits nicht an“, erklärte der VAR Österreich die Szene für korrekt bewertet.

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Bild: GEPA