VAR gibt Fehlentscheidung zu: Es hätte Strafstoß für Salzburg geben müssen
Der VAR-Österreich hat in seinem Rückblick zur 30. Runde der ADMIRAL Bundesliga eine schwere Fehlentscheidung im Spiel zwischen Rapid und Salzburg (2:0) zugegeben. Statt des Treffers zum 2:0 von Guido Burgstaller, hätte es einen Elfmeter für Salzburg geben müssen.
Im Statement zu der Szene zwischen Karim Konate und Nikolas Sattlberger im Strafraum von Rapid sowie zum Zweikampf zwischen Assistgeber Fally Mayulu und Mads Bidstrup in der anschließenden Angriffsphase von Rapid heißt es:
„Der Rapid Spieler #34 (Sattlberger) versucht den Ball zu spielen, verfehlt diesen jedoch und trifft den Knöchel des RBS-Spielers #19. Die Aktion wäre mit einem Strafstoß zu ahnden gewesen. Der RBS-Spieler verliert den Ball, woraufhin Rapid einen Angriff startet, der nach einem harten, aber fairen Zweikampf zwischen dem Rapid-Spieler #17 (Mayulu) und dem RBS-Akteur #18 (Bidstrup) mit einem Tor endet. Der VAR empfiehlt dem Schiedsrichter einen On-Field-Review in Verbindung mit dem Tor, der Fokus hätte jedoch auf der Aktion mit dem nicht gegebenen Strafstoß liegen sollen.“
Schiedsrichter Ciochirca erklärt seine Entscheidung
Rapid-Trainer Klauß hätte einen Elfmeter für Salzburg gegeben
Rot für Gorenc Stankovic korrekt
Korrekt hingegen war die Rote Karte nach On-Field-Review für Sturms Jon Gorenc Stankovic nach seinem Foul an Hartberg-Spieler Jürgen Heil.
„Der Sturm-Spieler #4 (Gorenc Stankovic) tritt mit hoher Intensität und offener Sohle gegen den Knöchel des Hartberger Spieler #28 (Heil) und gefährdet damit eindeutig die Gesundheit und Sicherheit seines Gegenspielers. Der Schiedsrichter verweist den Spieler korrekterweise mit der Roten Karte des Felds, nachdem der VAR einen On-Field-Review empfohlen hat“, erklärt VAR-Österreich.
Artikelbild: GEPA
