VAR Österreich erklärt: Deshalb wurde Bähre-Handspiel nicht geahndet
Auch in der fünften Runde der ADMIRAL Bundesliga gab es wieder Schiedsrichterentscheidungen, die für Diskussionsstoff sorgten. Neben dem fragwürdigen Ausschluss von BW Linz-Verteidiger Fabio Strauss äußerte sich der VAR Österreich auch zu den nicht geahndeten Handspielen im Spiel SCR Altach gegen die Wiener Austria sowie zum gegebenen Elfmeter für den LASK.
Im Spiel zwischen dem LASK und dem Wolfsberger AC war die Elfmetersituation um George Bello wohl die klarste. So bestätigt auch VAR Österreich „Der LASK-Spieler #2 läuft in den gegnerischen Strafraum als ihm der WAC-Spieler #22 offensichtlich gegen das Schienbein tritt“ die Richtigkeit dieser Entscheidung.
Kniffliger wurde es im Spiel zwischen dem SCR Altach und der Wiener Austria. Sowohl bei einem vermeintlichen Handspiel von Lucas Galvao als auch bei einem von Mike-Steven Bähre blieb der Elfmeterpfiff aus. Vor allem der nicht gegebene Elfmeter für die Wiener sorgte für viel Diskussionsstoff. Der VAR Österreich begründete beide Entscheidungen damit, dass es keine „beweiskräftigen Bilder“ gegeben habe, mit welchem Körperteil der Ball gespielt worden sei.
Helm über mögliches Bähre-Handspiel: „Schon sehr verdächtig“
Zu einer Fehlentscheidung kam es im Spiel zwischen Austria Klagenfurt und Blau-Weiß Linz. BWL-Verteidiger Fabio Strauss wurde beim Stand von 1:0 für die Kärntner zu Unrecht wegen angeblicher Torchancenverhinderung des Feldes verwiesen. Ein „On-Field-Review“ wurde nicht empfohlen. Das Statement vom VAR Österreich dazu: „Der BWL-Verteidiger #2 spielt den Ball in dieser Szene eindeutig in einem korrekten Zweikampf ohne Vergehen. Der VAR sollte dem Schiedsrichter einen „On-Field-Review“ empfehlen und der Schiedsrichter die Rote Karte für den Verteidiger zurücknehmen.“
„Ich spiele ganz klar den Ball weg“: Strauss nach seiner roten Karte
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