Verstappen setzt erste Duftmarke im 1. Freien Training
Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat beim Titel-Showdown im ersten freien Training den Ton angegeben. Der WM-Spitzenreiter aus den Niederlanden setzte in Abu Dhabi in 1:25,009 Minuten die Bestzeit. Damit verwies er die beiden Mercedes auf die Plätze – von denen überraschend Verstappens Rivale Lewis Hamilton (England) mit 0,346 Sekunden Rückstand langsamer war als sein finnischer Teamkollege Valtteri Bottas (+0,196).
Auf dem Yas Marina Circuit, der durch Umbauarbeiten in zwei verwinkelten Streckenpassagen flüssiger geworden ist, feilten die Teams noch ordentlich an der Fahrzeugabstimmung. Das zweite freie Training bei untergehender Sonne (14.00 Uhr live auf Sky) dürfte größere Aussagekraft haben.
Verstappen und Hamilton gehen punktgleich ins Finale (je 369,5). Der Niederländer führt allerdings die Fahrerwertung wegen der mehr erzielten Siege (9:8) an. Deswegen wäre er Weltmeister, wenn beide im Rennen am Sonntag (14.00 Uhr live auf Sky) ohne Punkte bleiben – was im Vorfeld zu Spekulationen über einen möglichen Crash führte. Selbst Rennleiter Michael Masi sah sich bemüßigt, auf Sanktionen wie Punktabzüge und Sperren hinzuweisen, sollte es zu Unsportlichkeiten kommen.
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„Das ist eine unnötige Äußerung, eine Drohgebärde. Das Reglement ist bekannt“, sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko bei Sky: „Ich habe Max gesagt: Surfe nicht im Internet herum. Konzentriere dich auf deine Leistung. Er wird als Bad Boy hingestellt. Es ist für einen 24-Jährigen nicht einfach, wenn er ständig attackiert wird.“
In der Konstrukteurswertung steht Mercedes vor dem achten Titel in Serie. Der Vorsprung auf Red Bull beträgt 28 Punkte, maximal sich noch 44 Zähler zu gewinnen. „Wenn wir diesen Titel holen, wäre das für uns als Team der größte, den wir gewonnen haben“, sagte Hamilton.
(SID)
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