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VIDEO: Rückpass – Der Blick ins Archiv: Heute vor acht Jahren: WAC schafft historischen Aufstieg

via Sky Sport Austria

Von Erfolgen, die der Wolfsberger AC in den vergangenen Monaten feierte, hatte sich im Jahr 2012 noch niemand zu träumen gewagt. Heute vor acht Jahren fixierten die Kärntner den Meistertitel in der Ersten Liga und zogen somit in die höchste Spielklasse ein. 

Es war der 11. Mai 2012 als der Wolfsberger AC, der damals noch WAC/St. Andrä genannt wurde, durchaus überraschend zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufstieg. Zwei Jahre nach dem Aufstieg in die Erste Liga hieß es für den Verein aus dem Lavanttal: „Bundesliga wir kommen“.

“Mir sind die Tränen gekommen. Jetzt wird einmal ordentlich gefeiert. Jetzt wird der Bus zum Partybus.”

Christian Falk (WAC/St. Andrä-Toptorschütze)

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Die Kärntner siegten in der 35. und vorletzten Runde auswärts gegen die Vienna 3:1 und profitierten gleichzeitig vom 1:1 des LASK daheim gegen Grödig. Die Tore für den WAC erzielten Stückler (31.), Kerhe (55.) und Jacobo (69.), für die Wiener traf Lackner (35.). Vor der letzten Runde am 18. Mai wiesen die Wolfsberger vier Punkte Vorsprung auf und waren damit nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

2002/03 stieg Riegler ursprünglich als Präsident in St. Andrä ein. Innerhalb von neun Jahren zog er mit dem 1931 gegründeten WAC im Eiltempo in die Bundesliga ein.

Tore: 0:1 (31.) Stückler, 1:1 (35.) Lackner, 1:2 (55.) Kerhe, 1:3 (69.) Jacobo

Die damaligen Aufstellungen:

Vienna: Dau – Salvatore, Rathfuss, Dospel, Kröpfl (73. Verdes) – Markovic, Mair, Lackner (69. M. Toth), Kerschbaumer, Erhart (70. Rotter) – Djokic

WAC/St. Andrä: Dobnik – Sollbauer, Jovanovic, Solano, Baldauf – Kerhe (82. Topcagic), Messner, Micic, Stückler (77. Zakany), Jacobo – Falk

Stimmen zum Spiel:

Nenad Bjelica (WAC/St. Andrä-Meistertrainer): “Das ist ein besonderer Tag für die Spieler, den Verein, Wolfsberg und Kärnten. Und natürlich auch für mich persönlich. Vor genau zwei Jahren habe ich meine Arbeit in Wolfsberg begonnen, deshalb war der 11. Mai der perfekte Tag, um aufzusteigen. Das 1:4 gegen Hartberg war alleine meine Schuld, da habe ich alles falsch gemacht. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sie schuldlos ist. Wir haben nicht auf das LASK-Spiel geschaut. Erst zehn Minuten vor Schluss haben wir uns informiert. Vor der Saison waren wir auf keinen Fall die Favoriten. Vor dem ersten Match habe ich zur Mannschaft gesagt: Fünfter wäre gut, Dritter super und Erster ein Traum. Langsam haben dann alle angefangen an diesen Traum zu glauben. Wer 25 Runden auf Platz eins steht, bekommt aber auch Druck. Das konnten wir nur durchstehen, weil wir mental stark und wie eine Familie sind.”

Dietmar Riegler (WAC/St. Andrä-Präsident): “Es ist ein Traum, dass der Aufstieg schon heute perfekt gemacht worden ist. Dass wir es eine Runde vor Schluss fixieren und uns die Meisterkrone aufsetzen konnten, ist umso schöner. Es war vor zwei Jahren nicht einmal ein Traum, in die Bundesliga zu kommen. Wir werden in Ruhe planen für die neue Saison. Wir werden eine Mannschaft formen, mit der wir in der Bundesliga bestehen können.”

(APA)

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Beitragsbild: GEPA

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