VIDEO: Corona-Verstoß? Bayern-Profi lässt sich tätowieren
Corentin Tolisso ist derzeit zum Zuschauer verdammt. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern fehlt seit rund zehn Tagen wegen muskulärer Probleme. Diese spielfreie Zeit hat der Franzose scheinbar genutzt, um sich ein neues Tattoo stechen zu lassen. Nun muss er eine empfindliche Geldstrafe bezahlen. Dies teilte der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München am Samstag vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim mit.
Der Tätowierer Cristian Marin postete am Freitag ein Video davon, wie er dem FCB-Profi ohne Maske ein neues Tattoo am rechten Arm sticht, während der Franzose auf einem Tablet Fußball schaut. Am Abend löschte Marin das Video wieder aus seiner Story. Klar ist: Damit hat Tolisso gegen die Corona-Regeln verstoßen. Tattoo-Studios sind wegen Corona seit Monaten geschlossen. Auch Herthas Matheus Cunha sorgte zuletzt mit zwei Tattoos für Aufsehen.
„Corentin Tolisso hat gegen diese Vorgaben verstoßen, obwohl unsere sportliche Führung diese Vorgaben fortwährend und deutlich intern kommuniziert. Dieser Verstoß ist sehr ärgerlich und auf keinen Fall zu tolerieren“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Der Franzose erhalte deshalb eine „empfindliche Geldstrafe, den Betrag werden wir für soziale Zwecke spenden“.
Der FC Bayern sei „sehr dankbar, dass die Spiele der Fußball-Bundesliga derzeit trotz der vorherrschenden Corona-Situation stattfinden können“, führte Rummenigge weiter aus: „Voraussetzung dafür ist, dass sich Spieler, Trainer und Betreuer vorbildlich an die Regeln des Hygienekonzeptes der DFL halten.“
(SID)
