Vier Auswärtstore in Salzburg: Nur vier Teams gelang dieses Kunststück
Das verlorene Cup-Halbfinale gegen den SK Sturm ist für Red Bull Salzburg in vielerlei Hinsicht bitter. Einerseits ist es nach der 3:4-Niederlage das Ausscheiden im Cup, andererseits ist es das erste Mal seit 2009, dass man im eigenen Stadion vier Tore bekommen hat. Insgesamt gelang es nur vier österreichischen-Teams seit dem Start der Red Bull Ära im Jahr 2005 vier Tore oder mehr in Salzburg zu erzielen.
Red Bull Salzburg verliert selten zu Hause ein Spiel und wenn sie es tun ist es etwas Besonderes. Umso besonderer ist es, wenn sie dabei viele Tore kassieren. Das verlorene Cup-Halbfinale war auf nationaler Ebene die erste Niederlage mit vier Gegentreffern seit 2009.
Damals kam Altach nach Salzburg, die zu diesem Zeitpunkt schon als Meister feststanden, und besiegte die Bullen mit 4:1. Alexander Zickler brachte die Mozartstädter in Front, ehe Alexander Guem, Tomas Jun, Mario Konrad und Matthias Koch das Spiel für die Vorarlberger drehen konnten.
Rapid düpierte Salzburg
Unvergessen bleibt die 0:7-Niederlage gegen Rapid. Am Ostersonntag 2008 überrollte die Truppe von Peter Pacult die Salzburger. Zur Halbzeit stand es nach zwei Doppelpacks von Erwin Hoffer und Stefan Maierhofer sowie einem Treffer von Ümit Korkmaz bereits 0:5. In der zweiten Halbzeit komplettierte „Jimmy“ Hoffer seinen Hattrick, und Kapitän Steffen Hoffman vollendete zum 0:7. Kann Rapid das Wunder von Salzburg wiederholen? Salzburg gegen Rapid am Sonntag ab 16:30 live auf Sky Sport Austria 1 oder im Stream mit dem Sky X-Traumpass!
Nach der Partie ließ der damalige Salzburg-Trainer Giovanni Trapattoni seiner Enttäuschung freien Lauf: „Das war keine Niederlage, das war eine Katastrophe. In 40 Jahren meiner Profikarriere habe ich nie sieben Gegentore bekommen, weder als Spieler noch als Trainer. Wir haben von Rapid eine große Lektion erhalten.“
Als Kapfenberg die Bullen schockte
Eine regelrechte Sensation gab es im November 2008, als der damalige Aufsteiger die Millionen-Truppe rund um Marc Janko mit 2:5 düpierte. Taboga und Osoinik sorgten für die Führung, ehe Marc Janko diese verkürzen konnte. Ein Doppelpack von Michael Liendl und ein Treffer von Preston Zimmermann sorgten für die Entscheidung. Jankos zweiter Treffer an diesem Abend war nur Ergebnis-Kosmetik.
Sturm nach Cup-Gala noch nicht am Ziel: „Es zählt nur der Titel“
(Bild: GEPA)
