Vogel: „Das wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht“
SK Sturm Graz-Coach Heiko Vogel zeigte sich auf der Pressekonferenz vor dem WAC-Spiel (Samstag 17:00 Uhr/ live bei Sky) gespalten, was die Reaktionen der Sturm-Anhängerschaft nach dem Ausscheiden in der Europa League-Qualifikation betrifft. „Wenn man nach Spielende Unzufriedenheit durch Pfiffe kundtut, ist das völlig legitim. Das ist das Instrument der Fans“, zeigte der Deutsche Verständnis für Unmutsäußerungen der Fans im Stadion.
Vogel: „Großteil der Fans unterstützt uns zu jedem Zeitpunkt“
Nach der Blamage in der Europa League-Quali gegen AEK Larnaka äußerten einige Fans in den sozialen Medien ihren Unmut mit unglaublichen Postings: „Das ist pervers. Ich wünsche meinem ärgsten Feind nicht solche Sachen. Das hat nirgendwo etwas zu suchen“, sagte Vogel über Kommentare in sozialen Medien, die einzelnen Sturm-Akteuren Krankheit und Schlimmeres gewünscht hatten. „Nachdem das von ganz Mutigen kommt, die sich in der Anonymität verstecken, hält sich mein Respekt vor diesen Menschen in Grenzen“, so Vogel, der dem Thema nicht unnötig Bedeutung beimessen wollte.
Vogel: „Das wünsche ich meinen ärgsten Feind nicht“
Es ging bei der Pressekonferenz zum Glück auch ums Sportliche. „Wir werden am Samstag aber in sehr gutem Zustand sein um aus Wolfsberg etwas mitzunehmen“ versprach der Betreuer der Grazer, die bereits am Freitag nach Kärnten anreisen werden. Unabhängig davon forderte Vogel maximalen Einsatz von seinem Team. „Mentalität braucht keine Anlaufzeit. Die muss immer da sein.“
Vogel über die starken Leistungen des WAC