Vom Strand ins F1-Cockpit: Tsunoda kann Comeback „kaum erwarten“

Yuki Tsunoda (26) feiert beim Großen Preis der Niederlande seine Formel-1-Rückkehr, doch das Comeback scheint erstmal nur von kurzer Dauer.

„Soweit ich weiß, gilt das für dieses Wochenende“, sagte der Japaner am Donnerstag in Zandvoort. Bei der ersten Station nach der Sommerpause springt Tsunoda bei den Racing Bulls ein, weil Liam Lawson den am Handgelenk verletzten Isack Hadjar beim Schwesterteam Red Bull ersetzt.

„Ich hoffe, dass die Genesung ziemlich schnell voranschreitet“, sagte Tsunoda. Den Anruf bezüglich seines spontanen Einsatzes habe er an einem Strand in Griechenland erhalten. „Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass ich meine Zeit damit verbracht habe, am Strand herumzulungern. Ich habe weiter trainiert“, so der 26-Jährige.

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Im vergangenen Jahr hatte Tsunoda nach zwei Rennen den bis dahin enttäuschenden Lawson im Red Bull ersetzt. In der Folge gab aber auch er als Teamkollege des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen keine gute Figur ab, zur neuen Saison musste Tsunoda für Hadjar Platz machen.

Auch wenn sich die Regeln seit der vergangenen Saison geändert hätten, sei er „im Moment weder wirklich überfordert noch aus dem Tritt“, sagte Tsunoda vor seinen ersten Auftritten am Freitag im einzigen freien Training (12.30 Uhr) und dem Sprint-Qualifying (16.30 Uhr): „Mein Ziel ist es, Spaß zu haben. Ich glaube, ich habe schon lange darauf gewartet. In den letzten Monaten habe ich nur auf den Bildschirm gestarrt. Seit Beginn der Saison kann ich es kaum erwarten, im Auto zu sitzen und gegen die anderen Fahrer anzutreten.“

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