VSV verliert knapp gegen Innsbruck

via Sky Sport Austria

Der HC TWK Innsbruck hielt den EC VSV am Freitag mit einem hart erkämpften 4:3-Erfolg auf Distanz. Durch den vierten Heimsieg in Folge verbesserten sich die Tiroler auf Rang fünf.

In einer flotten Anfangsphase kamen beide Teams zu den ersten Chancen, die Haie hatten sogar mit einem Lattentreffer Pech. In der fünften Minute zappelte der Puck dann auf der gegenüberliegenden Seite im Netz: Evan McGrath fand Miha Verlic und der Slowene verwertete. Nur 43 Sekunden später besorgte der Ex-Villacher Mario Lamoureux den Ausgleich. Beide Seiten hielten das Tempo auch in weiterer Folge hoch und präsentierten sich sehr diszipliniert, im ersten Drittel gab es keine einzige Strafe. Knapp drei Minuten vor der Pausensirene folgte aber noch ein Treffer. Nico Brunner zog ab und Jan Urbas fälschte erfolgreich ab.

Philipp Pinter musste dann die erste Strafe des Spiels absitzen, diese zwei Minuten überstanden die Adler noch unbeschadet. Während die Gäste bei numerischem Gleichstand sogar den dritten Treffer am Schläger hatten, schlugen die Haie dann im zweiten Powerplay zu: Lamoureux erkämpfte sich den Puck hinter dem Tor und bedient Andrew Clark (28.), der nur mehr einschieben musste. Die Kärntner zeigten sich nicht geschockt und nahmen gleich wieder Fahrt auf, scheiterten jedoch einige Male aus aussichtsreicher Position an Andy Chiodo. Gerade in der Druckphase unterlief der Defensive dann ein grober Fehler, den Mario Huber auch nutzte. Der Innsbrucker Stürmer verwertete mit der Backhand über die Stockhand von Olivier Roy. In den verbleibenden Minuten des Mittelabschnitts drängten die Adler auf den Ausgleich, scheiterten nach toller Kombination aber an der Latte.

Die Villacher nahmen nach Wiederbeginn spürbar mehr Risiko, gute Chancen blieben zunächst aber aus. Auf der Gegenseite hatten die Tiroler auch das nötige Glück: John Lammers erkämpfte sich hinter dem Tor die Scheibe und überraschte Roy am kurzen Eck zum 4:2. Die Gäste kamen weiterhin zu Chancen, im Abschluss fehlte aber die nötige Genauigkeit. Nachdem die Villacher schon in Unterzahl gefährlich wurden, klappte es nach 54 Minuten im Powerplay: Nach großem Druck verkürzte schließlich Corey Locke. In der Schlussphase stürmten die Kärntner auf das HCI-Gehäuse, Greg Holst nahm zwei Minuten vor dem Ende auch ein Timeout. In der letzten Minute spielten die Gäste sogar 6 gegen 4, der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen.

Erste Bank Eishockey Liga, Runde 20:
Fr., 18.11.2016: HC TWK Innsbruck „die Haie“ – EC VSV 4:3 (1:2, 2:0, 1:1)
Schiedsrichter: PIRAGIC/ZRNIC; Zuschauer: 2.300
Tore Innsbruck: Lamoureux (6.), Clark (28./pp), Huber (35.), Lammers (47.)
Tore VSV: McGrath (5.), Urbas (17.), Locke (54./pp)

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Beitragsbild: GEPA