Walter Kogler beim Sky Podcast DAB | Der Audiobeweis zur Ausgangslage in der Meistergruppe: „Die beiden Wiener Klubs nehmen sicher die Euphorie mit“
- Der Sky Experte weiter: „Vielleicht ist das für die ersten ein, zwei Runden die richtige Schubkraft“
- Kogler mit seinem Fazit zum letzten Spieltag im Grunddurchgang der ADMIRAL Bundesliga: „Es hat sich fast jede Minute eine andere Konstellation ergeben. Was Besseres können wir uns als Zuseher ja gar nicht wünschen“
- Kogler über seine Favoriten in der Qualifikationsgruppe: „Da sehe ich die beiden oberösterreichischen Mannschaften vorne weg.“
- Alfred Tatar über die jetzt feststehenden Top 6: „Für Ried war es natürlich sehr bitter. Aber wenn man sieht, dass Austria Salzburg als einzige Mannschaft Red Bull Salzburg schlagen konnte, dann haben die auch ihre Berechtigung“
- Tatar weiter: „Der Fußballgott hat halt auf einen gezeigt und sich für diesen entschieden“
- Tatar zur Meistergruppe: „Wir werden bei den fünf Teams, mit Ausnahme von Salzburg, ein Gemetzel sehen“
- Tatar angesprochen auf die beiden Wiener Vereine: „Aus meiner Sicht ist die Austria weiter als Rapid“
- Tatar zum Thema Abstiegskampf: „Bei Magnin und Andi Herzog weiß ich nicht so genau, ob die wissen, wie die Situation ist, wenn der Hut brennt“
DAB | Der Audiobeweis Folge #140 mit Walter Kogler
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Walter Kogler (Sky Experte):
…sein Fazit zum letzten Grunddurchgangsspieltag am vergangenen Sonntag: „Es war absolut spannend. Es hat sich fast jede Minute eine andere Konstellation ergeben. Was Besseres können wir uns als Zuseher ja gar nicht wünschen.“
…über den Umstand, dass nun zwei Kärntner Vereine in der Meistergruppe sind: „Ist unerwartet. Dass der WAC zu den besten sechs Klubs in Österreich dazugehören müsste, ist nicht überraschend, aber dass es mit Klagenfurt ein zweiter Kärntner Verein schafft, ist schon sensationell.“
…angesprochen auf den Liga-Modus mit der Punkteteilung: „Die Spannung bleibt damit sicher nicht zu kurz. Ich denke zwar, dass es die Trainer gerne etwas gemütlicher hätten, weil du bist sofort unter Druck, aber für die Liga im Allgemeinen und die Zuseher ist es sicher eine Weiterentwicklung.“
…zur Qualität der Liga: „Mit dem LASK haben wir jetzt eine Mannschaft aus der unteren Hälfte, die international noch immer dabei ist. Das zeigt schon, dass Mannschaften in dieser Liga sind, die ein hohes Niveau haben.“
…angesprochen auf seinen Favoriten in der Qualifikationsgruppe: „Wenn man sich ansieht, wie die Mannschaften in den letzten Runden aufgetreten sind, dann sehe ich Ried und LASK, die beiden oberösterreichischen Mannschaften, vorne weg.“
…zur Ausgangslage in der Meistergruppe: „Für mich sind die Klagenfurter schon Außenseiter. Sie sind enorm gut eingestellt, kommen übers Kollektiv, aber die anderen Mannschaften in der Meistergruppe haben für mich, individuell die etwas größere Klasse. Die beiden Wiener Klubs – dadurch, dass sie in der letzten Runde reingekommen sind – nehmen sicher auch die Euphorie mit. Vielleicht ist das auch für die ersten ein, zwei Runden die richtige Schubkraft. Sturm und der WAC haben eine gewisse Basis, aber die müssen auch aufpassen, dass von hinten keiner daherkommt.“
Alfred Tatar (Sky Experte):
…zur letzten Grunddurchgangsrunde und über die jetzt feststehenden Top 6 für die Meistergruppe: „Die Sache bei Ried hat schon einen eigenen Geschmack, weil sie doch zweimal in Führung waren, danach die Situation mit dem Ausschluss und dann noch das Gegentor. Für Ried war es natürlich sehr bitter. Aber wenn man sieht, dass Austria Salzburg als einzige Mannschaft Red Bull Salzburg schlagen konnte, dann haben die auch ihre Berechtigung, unter den Top 6 dabei zu sein. Der Fußballgott hat halt auf einen gezeigt und sich für diesen entschieden.“
…zum Modus und der Punkteteilung in der Österreichischen Liga: „Die Vereine haben es selber entschieden. Daher habe ich weder Mitleid mit einem Trainer und schon gar nicht mit den Spielern. Die sollen einmal rennen und alles reinhauen. Müssen wir immer über den Druck jammern? Fragen wir einmal eine Putzfrau oder einen Generaldirektor. Die haben ja auch einen Druck.“
…angesprochen auf den Trainerwechsel von Kurt Russ zu Klaus Schmidt in Hartberg: „Ich glaube, dass es aus Sicht der Hartberger Führung jetzt zu einem Punkt gekommen ist, wo es noch gefährlich werden könnte, Richtung Abstieg. Weil man insgesamt den Eindruck hat, auch durch gewisse Wortmeldungen von Spielern, dass das Team womöglich den Draht zum Trainer oder der Trainer den Draht zum Team verloren hat. Daher denke ich, dass man noch die Notbremse gezogen hat. Und es war die Idee, noch den sogenannten Feuerwehrmann zu holen, der neue Impulse und neues Feuer hineinbringt.“
…zum Thema Abstiegskampf: „Wenn ich den LASK und auch Ried ausnehme, die beide sehr stabil sind, dann sehe ich da vier Teams dabei. Da geht es jetzt nicht mehr um Entwicklung, Abstiegskampf bedeutet etwas ganz anderes. Mit Klaus Schmidt ist hier einer, der weiß, wie Abstiegskampf geht. Auch Thomas Silberberger weiß, wie man diesem Zirkus begegnet. Bei Altach, mit Magnin und bei der Admira, mit Andi Herzog, weiß ich es nicht so genau, ob die wissen, wie die Situation ist, wenn der Hut brennt. Daher: Abstiegskampf beginnt schon bei den Trainern. Ob sie wissen, wie man im Abstiegskampf richtig arbeitet.“
…angesprochen auf die Meistergruppe: „Wir finden heuer eine Situation vor, die in dieser Form noch nicht war. Also Kärntner Derbys, Wiener Derbys. Wir können davon ausgehen, dass wir bei den fünf Teams, mit Ausnahme von Salzburg, ein Gemetzel sehen werden. Sturm und der WAC ist für mich zwar leicht über die anderen Teams zu stellen, aber ein Spiel gehört erst gespielt. Daher denke ich, dass wir mit Salzburg zwar den Meister sehen, aber bei den restlichen fünf Teams sehe ich eine Art Augenhöhe.“
…auf die Frage, ob die Austria weiter ist, als Rapid: „Ja, aus meiner Sicht ist die Austria weiter als Rapid. Bei Rapid ist ja schon ein Umbruch während der Saison im Gange. Und man muss auch festhalten, dass Rapid sehr stark von Grüll abhängig ist. Wenn der einmal verletzt ist oder außer Form oder es kommen Transfergerüchte aus dem Ausland auf und er fängt zum Überlegen an, dann hängt die Performance von Rapid auch davon ab. Bei der Austria ragt nicht einer heraus, aber da ist kein Gefälle innerhalb des Teams, was man bei Rapid schon sehen kann. Daher denke ich, dass die Austria weiter ist, als Rapid.“
