Was wäre wenn…? Punkteteilung nach zehn Runden

via Sky Sport Austria

Zehn Runden sind in der tipico Bundesliga bereits gespielt. Die Tabelle zeigt mit Red Bull Salzburg einen Spitzenreiter, der den Rest der Liga in Grund und Boden spielt, mit dem SKN St. Pölten als ersten Verfolger allerdings auch eine faustdicke Überraschung. Was außerdem auffällt: die drei großen Tradtionsklubs Rapid, Austria und Sturm hinken ihren Erwartungen hinterher.

Was alle Klubs allerdings gemeinsam haben? Sie wollen nach dem Grunddurchgang über dem ominösen “Strich” stehen und den Einzug in die Meistergruppe schaffen.

Die aktuelle Tabelle

 

Zur Erinnerung:

Grunddurchgang und Punkteteilung

In der Bundesliga gibt es einen Grunddurchgang, in dem alle 12 Klubs jeder gegen jeden einmal zuhause und einmal auswärts spielen. Nach 22 Runden wird die Tabelle in der Hälfte geteilt. Die besten sechs Teams nach dem Grunddurchgang kommen in die Meistergruppe, die zweiten sechs in die Qualifikationsgruppe.

Die Punkte aus dem Grunddurchgang werden halbiert.

Finaldurchgang
Im Finaldurchgang spielen die Klubs innerhalb der zwei Sechsergruppen, also der Meister- und der Qualifikationsgruppe, wieder jeweils einmal zuhause und einmal auswärts jeder gegen jeden. Das ergibt in Summe noch einmal zehn Runden.
Der Sieger der Meistergruppe ist österreichischer Meister. Der Letzte der Qualifikationsgruppe steigt in die Zweite Liga ab. Der Meister und Vizemeister sowie der ÖFB-Cupsieger haben ihre internationalen Startplätze fix.

Europa League-Play-off

Für drei Klubs geht es in dem Europa League-Play-off noch um den letzten internationalen Startplatz. Dabei kommt es darauf an, wie viele UEFA-Startplätze Österreich hat:

Gibt es – wie aktuell – insgesamt vier Startplätze, spielt der Sieger der Qualifikationsgruppe in einem Heimspiel gegen den Vierten der Meistergruppe. Der Sieger aus diesem Spiel duelliert sich mit dem Dritten der Meistergruppe in zwei Spielen um das Europa League-Ticket.

Gibt es insgesamt fünf Startplätze, hat auch der Dritte der Meistergruppe seinen UEFA-Startplatz fix. Der Sieger der Qualifikationsgruppe spielt in einem Heimspiel gegen den Fünften der Meistergruppe. Der Sieger aus diesem Spiel kämpft nun gegen den Vierten der Meistergruppe in zwei Duellen um den letzten Europa League-Startplatz.

Simulation

Würde man nun die Tabelle nach zehn gespielten Runden heranziehen und das Ende des Grunddurchgangs simulieren, käme man zu einem spannenden Ergebnis.

Die aktuelle Punkteanzahl wird halbiert – bei halben Punkten wird abgerundet. Der Vorsprung von Red Bull Salzburg auf den ersten Verfolger St. Pölten würde somit von neun auf fünf Punkte schrumpfen. Der LASK wäre punktegleich mit den Niederösterreichern und die Austria, würde auf zwei Punkte an das Verfolgerduo heranrücken. Auch der WAC und der SK Sturm wären mit sieben beziehungsweise sechs Punkten nicht hoffnungslos abgeschlagen. Eine Maßnahme, von der sich die Bundesliga zusätzliche Spannung verspricht.

In der unteren Tabellenhälfte fände sich mit dem SK Rapid ein prominenter Name. Die Hütteldorfer hätten den Sprung in die Meistergruppe nicht geschafft und müssten versuchen ihre Chance auf einen Europa-League Platz über den Gewinn der Qualitfikationsgruppe zu erreichen. Starten würde die Mannschaft von Dietmar Kühbauer allerdings mit nur zwei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Auch nicht schlecht.