Winner Akito Watabe of Japan celebrates on the podium after the Nordic Combined 10km Cross Country skiing at the FIS World Cup Lahti Ski Games in Lahti, Finland, on Sunday, 24th Jan., 2021. Lahti Finland LKFTJK20210124151335AJJX PUBLICATIONxNOTxINxSUIxAUTxFRAxKORxJPNxSWExNORxFINxDENxNED Copyright: xMarkkuxUlanderx

Watabe siegt in Lahti – Seidl nach Gruber-Schock auf Rang 13

via Sky Sport Austria

Für Österreichs Nordische Kombinierer ist das Sportliche an diesem Sonntag in den Hintergrund gerückt. Im Weltcup-Einzel in Lahti kam Mario Seidl als Bester nicht über Rang 13 hinaus, wichtiger war aber die Gesundheit von Teamkollege Bernhard Gruber. Der Salzburger musste nach erneuten Herzproblemen ins Krankenhaus gebracht werden, ihm wurden zwei Stents gesetzt. Den Sieg sicherte sich der Japaner Akito Watabe vor dem norwegischen Dominator Jarl Magnus Riiber.

Watabe, der seinen 19. Sieg feierte, hatte Riiber in der dritten Runde im 10-km-Langlauf abgehängt. Der nach einem 123,5-m-Satz im Springen in Front gelegene Japaner Ryota Yamamoto war am Ende Dritter. Neben dem 17. Lukas Greiderer holten auch Lukas Klapfer (20.), Thomas Jöbstl (22.) und Martin Fritz (25.) für den ÖSV Weltcup-Punkte. Seidl war als Siebenter in die Loipe gegangen. Johannes Lamparter als im Saisonverlauf bester Österreich hat die Lahti-Rennen ausgelassen.

“Es war ein sehr solider Wettkampf. Auf der Schanze habe ich einen guten Job gemacht und mir dadurch eine gute Ausgangsposition verschaffen können. Im Rennen habe ich dann versucht, so lange wie möglich mit der schnellen Gruppe mitzugehen, und das ist mir auch gut gelungen”, resümierte Seidl. “Der Vorfall mit Berni Gruber ist uns natürlich allen nahe gegangen, da fällt es schwer, bei sich zu bleiben und sich auf den Wettkampf zu fokussieren. Wir waren gestern noch gemeinsam auslaufen und haben uns über sein Comeback gefreut.” Es sei “einfach nur brutal”, sagte der Salzburger.

Gruber wegen erneuter Herzprobleme im Spital

Gruber hatte am Samstag vor der Rückfahrt ins Hotel nach dem Teamsprint über Schmerzen im Brustbereich geklagt. Nach der Erstdiagnostik vor Ort wurde im Spital eine erneute Herzkranzgefäßverengung festgestellt. Die gleiche Diagnose war dem Salzburger schon im März 2020 gestellt worden. Im Rahmen einer Herzkatheter-Untersuchung wurden ihm zwei Stents gesetzt. Laut ÖSV-Teamärztin Ines Berger-Uckermann ist Gruber soweit in guter Verfassung.

Das Team fliegt am (morgigen) Montag zurück nach Österreich, um am Mittwoch bereits wieder zum nächsten Weltcup nach Seefeld weiterzureisen. Mit dem Nordic Combined Triple erwartet die nordischen Allrounder kommendes Wochenende eines der Saison-Highlights.

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(APA)

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