KITZBUEHEL,AUSTRIA,09.JUL.20 - TENNIS - Thiem s Seven. Image shows Dominic Thiem (AUT). Photo: GEPA pictures/ Patrick Steiner

“Weiße Weste” in Kitzbühel: Thiem gewinnt auch drittes Gruppenmatch bei eigenem Turnier

via Sky Sport Austria

Dominic Thiem hat am Donnerstag auch das dritte Gruppenmatch seines eigenen Einladungsturniers “Thiem’s 7” in Kitzbühel gewonnen. Der Weltranglisten-Dritte, der schon zuvor mit zwei Zweisatz-Siegen über Casper Ruud (NOR) und Andrej Rublew (RUS) überzeugt hatte, besiegte den Deutschen Jan-Lennard Struff nach 83 Minuten mit 6:4,7:6(3). Thiem war schon zuvor als Semifinalist festgestanden.

Thiem zeigte sich neuerlich in prächtiger Spiellaune. Der 26-jährige Niederösterreicher, der in der Coronapause laut eigenen Angaben zwei bis drei Kilo an Muskelmasse zugelegt hat, hatte gegen den aufschlagstarken Deutschen nur wenig Mühe.

“Das waren drei sehr gute Matches in der Gruppenphase. Heute wieder ein komplett anderes Spiel als gestern, sicher zehn Grad wärmer”, konstatierte Thiem, der immer noch eine “weiße Weste” in Kitz hat. “Struffi geht auf alles sehr aggressiv drauf, ich war eigentlich die ganze Zeit am Reagieren und nicht am Agieren. Im Endeffekt war es ein Break im ersten Satz und ein sehr enger zweiter Satz, den ich dann im Tiebreak gewinne”, analysierte der Lichtenwörther.

Körperlich gehe es ihm gut. “Ich habe ja viel gemacht, vor allem in den ersten Wochen vom Corona-Lockdown. Ich habe viel an der Ausdauer gearbeitet, auch jetzt immer wieder Fitnessblöcke eingebaut, was eine gute Sache ist, weil man ja sonst nie dazukommt. Es ist jetzt doch schon meine 22. oder 23. Partie seit der Pause, von dem her kann es weitergehen.”

Thiem kehrt mít eigenem Turnier nach Kitzbühel zurück

Thiem trifft nun am Freitag im Halbfinale entweder auf Matteo Berrettini (ITA-2) oder Roberto Bautista Agut (ESP-3). Letzterer hatte zuvor die Halbfinal-Ambitionen von Thiems bestem Freund, Dennis Novak, mit einem glatten 6:0,6:1 zunichtegemacht. Noch war nicht klar, ob Thiem das erste Halbfinale (13.30 Uhr) oder das zweite (nicht vor 15.00) spielen wird.

Zum zweiten Mal nach Ausbruch der Coronakrise mit von der Partie war sein Hauptcoach Nicolas Massu. Der Chilene hatte seinen Schützling am Mittwoch erstmals seit Monaten wieder vor Ort gesehen und war wegen der Coronavirus-Pandemie auch erst nach einer 30-stündigen Anreise-Odyssee in Tirol eingetroffen. “Wir waren monatelang getrennt. Er schaut wirklich fit aus und er hat auch viel an seiner Physis gearbeitet”, konstatierte Massu im Servus-TV-Interview.

“Es war gut, ihn nach Monaten so zu sehen. Ich hoffe, dass wir bald wieder normale Turniere spielen”, ergänzte der Südamerikaner, der dem Schauturnier in Kitz ein sehr gutes Level bescheinigte, da alle Spieler sehen wollen, wo sie stehen.

(APA)

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Beitragsbild: GEPA

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