Weiteres Skandal-Video mit Hedl & Grüll aufgetaucht

Rund um die ÖFB-Kaderbekanntgabe, bei der Teamchef Ralf Rangnick auf das Rapid-Trio Niklas Hedl, Marco Grüll und Guido Burgstaller verzichtete, ist ein weiteres Video von Rapids Feierlichkeiten nach dem 3:0-Sieg im Wiener Derby aufgetaucht. Rollt die Bundesliga nun ein neues Verfahren aus?

In dem bis vor kurzem noch nicht veröffentlichten Video ist zu sehen, wie der künftige Werder-Spieler Grüll und Torhüter Hedl im VIP-Klub bei einer Sprechchöre den Heimatbezirk des Stadtrivalen, Favoriten, verunglimpfen.

Die beiden Profis wurden nach den Derby-Vorfällen in einem später korrigierten Urteil vom Senat 1 der Bundesliga gesperrt. Hedl erhielt zunächst ein Spiel unbedingt, zwei Spiele bedingte Sperre. Grüll erhielt drei Spiele unbedingt und drei Spiele bedingt. Nach Einspruch der Hütteldorfer änderte das Protestkomitee die Strafen bei Hedl auf eine komplett bedingte Sperre von drei Spielen (der Rapid-Keeper durfte daher beim 1:1 in Klagenfurt am vergangenen Sonntag mitwirken), bei Grüll wurde die Gesamtsperre von sechs Spielen auf fünf Spiele reduziert, wobei davon drei Spiele bedingt nachgesehen werden.

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Das Protestkomitee begründete die Entscheidung bei Hedl damit, dass er „eher am Rand“ stand und „von allen Spielern am wenigsten aktiv beteiligt“ war. Dies ist im neuen Video nicht der Fall.

Da das neu aufgetauchte Video kein Bestandteil der bisherigen Ermittlungen war, könnte die Bundesliga nun ein neues Verfahren einleiten. „Es waren zwei andere Videos Teil des bisherigen Verfahrens. Aufgrund dieser wurden die Urteile gefällt“, bestätigt die Bundesliga gegenüber dem „Kurier“.

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Artikelbild: GEPA / Screenshot