Weltmeisterin übt harte Kritik: „Nicht weltcup-würdig“

Hitzige Diskussionen nach dem ersten Abfahrtstraining der Damen in Crans-Montana! Eine Schweizerin übt harte Kritik am Zustand der Piste.  

„Der unterste Teil der Strecke ist nicht weltcup-würdig“, sagte Weltmeisterin Jasmine Flury gegenüber dem „Blick“. Nach ihrer Fahrt meinte die Schweizerin: „Du kriegst keinen Grip, rutschst weg, es fühlt sich nicht gut an.“ Für Wirbel sorgt auch der Zielsprung. „Er hat eine Nase, ist wie ein Kicker. Und dann landet man im weichen Schnee. Es ist jedes Jahr dasselbe. Ich verstehe nicht, warum es diesen Sprung überhaupt braucht. Er ist unnötig“, so Flury.

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„Sie sind nicht die besten Salzer hier“

Die Abfahrtsweltmeisterin ist allerdings nicht die Einzige, die Kritik übt. „Sie sind nicht die besten Salzer hier. Man sollte 100 Norweger einfliegen, die diesen Job erledigen – dann wäre es perfekt“, stichelt Norwegens Ski-Ass Kajsa Vickhoff Lie gegen die Organisatoren. „Schau, jetzt salzen sie. Während des Trainings. Das ist zu spät.“

Pistenchef Patrice Moriso zeigt Verständnis: „Ich akzeptiere die Einwände. Aber es ist halt so, dass das Salz nicht ewig wirkt.“ Es gibt nun Überlegungen, dass Training am Donnerstag zu streichen. In Crans-Montana sollen von Freitag bis Sonntag zwei Abfahrten und ein Super-G stattfinden.

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Bild: Imago