Werner Sallomon: „Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“

  • Werner Sallomon: „Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“
  • Clemens Leydolf: „Wenn man mal einen guten Touch hat, dann läuft’s“
  • Sebastian Waser: „Ich hoffe wir lernen daraus“
  • Thomas Csebits: „Ein einzelner Spieler kann halt kein Spiel gewinnen“

Die Klosterneuburg Dukes setzen sich im ersten Spiel gegen die Raiffeisen Flyers Wels mit 85:70 durch – Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport 3 HD.

Klosterneuburg Dukes – Raiffeisen Flyers Wels 85:70 (46:40)

Werner Sallomon (Head Coach der Klosterneuburg Dukes)

…über den Anfang der Partie: „Es war wirklich ein ordentliches erstes Viertel, das war stark. Genauso schlecht, war dann die Reaktion auf dieses erste Viertel. Da haben wir Wels einfach viel zu leicht wieder ins Spiel zurückgeholt. Das war in keiner Weise meisterlich, das war sträflich nachlässig. So darf das nicht mehr passieren. Es gab Phasen wo man Körbe bekommen hat, wo dann der Gegner eben auch seine Qualitäten zeigt. Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen, das war sehr ordentlich. Zweite Halbzeit geht dann so in Ordnung.“

…über die letzten entscheidenden vier Minuten: „Ich bin ja ein bisschen verschrien sozusagen, weil ich sehr oft Spieler auf dem Feld habe, wo jeder sagt, ja ist der wahnsinnig, warum nimmt der den nicht runter. Nur wann sollen sie diese Situationen, irgendwann mal lernen und spüren? Natürlich war das heute ein Playoff Spiel, aber das ist ein großer Lernprozess und ich habe schon Vertrauen in meine Burschen.“

…über die Leistung von Moritz Lanegger und Predrag Miletic: „Natürlich ist es von Vorteil, wenn man zwei solche Spieler hat. Der Moritz ist ein sehr starker Verteidiger, der Predrag ist ein starker Offensiv Spieler, da hast du auf beiden Enden einen ganz guten Stand als Trainer. Wenn die beiden gemeinsam spielen, dann ist das natürlich ein sehr starkes Line-Up. Und wenn Christoph Greimeister auch seine Leistung ordentlich bringt und nicht wieder vergisst, dass wir da auf einem Spielfeld sind, dann ist er eine große Hilfe für uns. Heute war der Clemens Leydolf sau stark, hat heute endlich mal ein paar Würfe getroffen und mit Selbstvertrauen gespielt.“

Maximilian Hopfgartner (Klosterneuburg Dukes)

…über das heutige Spiel: „In der ersten Halbzeit haben wir einfach besser getroffen und in der zweiten Halbzeit haben wir intensiver gespielt, das war dann ausschlaggebend“

…über den Faktor Davor Lamesic aus dem Spiel zu nehmen: „Ich glaub, das hat mit uns gleich viel zu tun gehabt, wie mit ihm. Jeder Spieler hat mal einen guten oder schlechten Tag. Ich glaube, dass er nicht seinen besten Tag hatte. Wir haben natürlich auch intensiver gespielt, als bei unserer letzten Begegnung, wo er sehr gut gespielt hat. Heute haben wir intensiver gespielt und er hat einfach keinen guten Tag für sich erwischt.“

Clemes Leydolf (Klosterneuburg Dukes)

…über seine heutige Leistung: „Ich hab mein bestes heute gegeben. Am Schluss zwei wichtige Dreier reingehaut. Ich tu mein bestes um meiner Mannschaft zu helfen und heute hat es für den Sieg, Gott sei Dank, gereicht.“

…über seine wichtigen Drei-Punkte-Körbe: „Die ganze Saison hab ich ein wenig „gestruggeld“, sozusagen. Die Leute sagen mir immer wieder, ich soll weiter werfen, auch wenn nicht treffe. Meistens denke ich auch viel zu viel nach. Wenn man mal einen guten Touch hat, dann läuft’s.“

…über seine Punkte Performance: „Heute war ein wichtiges Spiel, ich bin froh, dass ich meinen Beitrag dazu beigetragen habe. Ich hoffe, dass es für mich weiter so laufen wird. Von der Bank ist es immer wichtig, dass man viel Energie bringt und die Starter entlasten kann.“

…über die letzten Minuten des Spiels: „Der Werner weiß, wie er uns einsetzt. Er hat uns in den entscheidenden Minuten drinnen gelassen, weil wir auch eine gute Phase gehabt haben. Wir haben Würfe getroffen, gut verteidigt, wir hatten viele Stops und da darf man dann auch nicht wechseln, auch wenn die stärkeren Spieler auf der Bank sitzen.“

Sebastian Waser (Head Coach der Raiffeisen Flyers Wels)

…über die Leistung beim Rebound: „Ich hoffe wir lernen daraus. Wir haben vor dem Spiel gesagt, wenn wir gewinnen wollen, müssen wir beim Rebound dagegen halten können, das ist uns nicht gelungen. Dann wird es natürlich schwierig weil, wir geben ihnen dann eine zweite Chance und dann kommen Würfe, wie der Stepback Dreier von Lanegger, vier Dreier von Leydolf dazu, die normalerweise auch nicht geplant sind. Wir waren sehr lange gut im Spiel, aber wenn wir so rebounden, werden wir keine Chance haben. Wir haben zu viele lange Offensiv Rebounds kassiert. Die Guards waren da einfach nicht ready dazwischen zu sprinten und sich mit ihrem Körper reinzuschmeißen  und vielleicht, dann den ein oder anderen Ball zu erobern. Schade, dass wir auswärts eigentlich so im Spiel drinnen waren, für die ersten drei Viertel und dass wir dann am Rebound so eingehen.“

…über das erste Viertel: „Das war so typisch erstes Playoff Spiel, die ersten zwei Possessions waren sehr einfach, 5:0 geführt, in der Defensive, zweimal den falschen Kohl gegeben und dann ist es schon losgegangen. Wie gesagt, Klosterneuburg hat das getan, was sie normalerweise nicht tun, sie haben wie aus der Pistole getroffen am Anfang und das hat uns ein wenig aus dem Konzept gebracht. Ich bin aber trotzdem sehr stolz, dass wir da zurück gekommen sind und eine wirklich realistische Chance gehabt haben.“

… über die Leistung von Davor Lamesic: „In der ersten Halbzeit haben wir ihn nur sehr schwer gefunden, aber Klosterneuburg hat auch einen fantastischen Job gemacht, ihn nicht scoren zu lassen und sie haben es auch geschafft, dass er seine Mitspieler nicht ins Spiel reinbringt. Sie haben sehr physisch gespielt, muss man sagen, meiner Meinung nach, wirklich an der Grenze. Die Refs haben das durchgehen lassen und wenn, das über die Serie so bleibt müssen wir uns was einfallen lassen.“

…über die Leistung von Adisson Spruill: „Genau wie wir zurück gekommen sind, haben wir mit Jakupovic gespielt, mit einem sehr dünnen Line Up, haben aber super Team Play gehabt. Irgendwie wollten wir dann im dritten Viertel, das mit der Brechtstange, mit Einzelaktionen lösen. Auch ein bisschen verständlich, wenn es in die Richtung geht, das die Mannschaft sieht, wir sind immer ein wenig hinten sind. Als wir im dritten Viertel zweimal in Führung gegangen sind, dachte ich, dass der Rhythmus jetzt kommt, aber leider Gottes hat uns da das Tempo gefehlt.“

…über das kommende zweite Spiel: „Das erste Spiel ist kein Freispiel, weil wir gesagt haben wir wollen eins der zwei Spiele gewinnen. Ich finde auch, dass das Ergebnis am Ende zu hoch ausgefallen ist, so eng wie der Punktestand in den ersten drei Viertel war, so eng, wird auch diese Serie sein. Also ich glaub, dass da noch lange nichts gegessen ist.“

Thomas Csebits (Raiffeisen Flyers Wels)

…über die heutige Niederlage: „Ein einzelner Spieler kann halt kein Spiel gewinnen, Basketball ist ein Mannschaftssport. Tut natürlich doppelt so weh, dass ich mit meiner Performance, dem Team nicht helfen hab können.“

…über das erste Viertel: „Am Anfang waren wir nicht fokussiert in der Defensive, unsere Rotationen haben nicht gepasst. Die haben drei schnelle Dreier reingehaut und in der ersten Halbzeit, hatten sie doppelt so viele Rebounds wie wir. Wir haben gewusst, dass sie stark unterm Korb sind und wir Guards sind auch dazu animiert gewesen den großen Spielern mitzuhelfen und das haben wir einfach nicht erledigt in der ersten Halbzeit.“

Benjamin Blazevic (Raiffeisen Flyers Wels)

…in der Halbzeit über das bisherige Spiel: „Ich bin sehr damit beschäftigt die großen Spieler von ihnen, wie Edin Bavcic, Maximilian Hopfgartner und Christoph Greimeister auszuboxen. Die Würfe kommen von draußen, dadurch sind es oft lange Rebounds, deshalb erwarten wir von unseren Guards, dass sie sich die langen Rebounds schnappen, während ich mich unterm Korb mit den Big Guys beschäftige.“

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