GEPA-19011188008 - KITZBUEHEL,AUSTRIA,19.JAN.11 - SKI ALPIN - FIS Weltcup der Herren, Hahnenkamm-Rennen, Vorberichte. Bild zeigt eine Uebersicht mit der Piste. Foto: GEPA pictures/ Christopher Kelemen

Wetter bei Kitz-Rennen laut Meteorologen „nicht ideal“

via Sky Sport Austria

Immer wieder Schneefälle, Wind und nur spärliche Sonnenfenster – Meteorologen prognostizieren eine „nicht ideale“ Wetterlage für die am Freitag startenden Hahnenkammrennen in Kitzbühel. „Es ist kein massiv schönes Wetter zu erwarten“, sagte der diensthabende Meteorologe von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Innsbruck der APA am Dienstag.

Am Donnerstag bahne sich eine feuchte Strömung an, ließ der Experte wissen. Vor allem am Donnerstag, aber auch am Sonntag seien Schneefälle zu erwarten, wobei „vereinzelte Schneeschauer“ voraussichtlich auch am Freitag und Samstag nicht auszuschließen sind. „Sicherlich keine einfachen Bedingungen für die Rennen“, kommentierte der Meteorologe. Die Temperaturen werden über den gesamten Streckenverlauf im Minusbereich liegen, dazu komme teilweise lebhafter Wind.

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Am optimistischsten fiel die Prognose noch für die freitägliche Abfahrt aus: „Wir erwarten nur spärliche Sonnenfenster für das Wochenende“, sagte der ZAMG-Experte, „aber am Freitag könnte es zwischendurch etwas auflockern“. Auch am Sonntag, an dem der Slalom über die Bühne gehen wird, könnte sich die Sonne zwischendurch blicken lassen, gab sich der Meteorologe vorsichtig optimistisch.

„Nicht ideal“ sind jedenfalls in Kitzbühel aktuell nicht nur die Wetterprognosen, sondern auch die Rahmenbedingungen. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag laut AGES Corona Dashboard mit Stand Dienstagfrüh bei 3.638,1. Coronabedingt sind heuer nach „Geisterrennen“ im vergangenen Jahr 1.000 Zuschauer zugelassen. Trotz massiv verstärkter Sicherheitsvorkehrungen war die Gamsstadt am Wochenende in die Negativ-Schlagzeilen, nachdem bekannt geworden war, dass Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner in einem Apres-Ski-Lokal ausgelassen gefeiert hat. Exekutive und Behörden kündigten eine „Aktion scharf“ an.

(APA) / Bild: GEPA