Wettskandal bei Rapid-Testspiel? Türkischer Verband reagiert

Der SK Rapid und der SCR Altach wurden im Trainingslager in Belek wohl Opfer eines Wettskandals. Fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen ließen dies vermuten.

In einem offiziellen Statement distanziert sich der türkische Verband nun von den eingesetzten Spielleitern im Match zwischen Rapid und Slovacko:

„Nach den Vorwürfen im Zusammenhang mit dem Freundschaftsspiel am Donnerstag, dem 18. Januar, zwischen dem SK Rapid und dem 1. FC Slovacko, die sich in Belek, Antalya, aufhielten, ist es notwendig geworden, eine Stellungnahme abzugeben.

Für das in der Türkei ausgetragene Freundschaftsspiel wurde von keinem der teilnehmenden Vereine oder den Mitgliedsverbänden, denen die Vereine angeschlossen waren, beim Türkischen Fußballverband („TFF“) ein Antrag auf Genehmigung gestellt. Dieses Spiel wurde ohne Wissen der TFF ausgetragen, da weder von den jeweiligen Mitgliedsverbänden noch von einem der teilnehmenden Vereine ein Antrag bei der TFF gestellt wurde. Aus diesem Grund hat die TFF keinen Schiedsrichter für das Spiel ernannt, da kein „genehmigter Freundschaftsspielstatus“ vorliegt, da dieses Spiel nicht in den Geltungsbereich des FIFA-Reglements für internationale Spiele fällt.

Nach der Untersuchung wurde festgestellt, dass die Person, die das Spiel geleitet hat, keine gültige Schiedsrichterlizenz besitzt und daher nicht aktiv als Schiedsrichter bei TFF fungiert.

Es wurde ein rechtliches Verfahren bezüglich des Spiels eingeleitet.“

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Bild: GEPA