Wimmer umgeknickt – Lob für Adeyemi nach Fair-Play-Aktion
Er hat nicht nur das sehenswerte Siegtor des BVB gegen den VfL Wolfsburg (1:0) erzielt: Ex-Salzburg-Profi Karim Adeyemi erhält zudem noch für eine andere Szene ein gesondertes Lob – vom Schiedsrichter der Partie.
Daniel Siebert hob nach dem Spiel eine Fair-Play-Aktion des deutschen Nationalspielers heraus. Adeyemi hatte während der Begegnung, ohne Aufforderung des Unparteiischen, den Ball ins Aus gespielt – zuvor war ÖFB-Teamspieler Patrick Wimmer umgeknickt.
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Dabei wäre für den BVB-Star die Möglichkeit dagewesen, einen gefährlichen Angriff einzuleiten. „Ich würde gerne die Bühne nutzen, weil es nicht so üblich ist beim Profifußball, dass man so eine geile Fair-Play-Aktion hat. In der ersten Halbzeit ist Adeyemi in Ballbesitz gekommen auf dem rechten Flügel, als Wimmer umgeknickt ist beziehungsweise sich verletzt hat. Normalerweise hätte man als Spieler die Chance nutzen und aufs Tor laufen können – und hätte dann eine Überzahlsituation gehabt“, erklärte Siebert die Situation.
„Die Wolfsburger wären wild geworden, wenn Dortmund aus der Verletzung heraus den Vorteil nutzt und das Tor schießt. Dann hätte ich sicherlich eine Rudelbildung gehabt. Er hat aber mitbekommen, weshalb er den Ball erobert hat, schießt den Ball freiwillig ins Aus und sagt, er möchte nicht aufgrund einer Verletzung vom Gegenspieler profitieren“, fuhr er fort. Wimmer konnte im Übrigen die Partie fortsetzen und wurde erst zur 73. Minute ausgewechselt.
Siebert notiert Adeyemi-Aktion & äußert Appell
Eine Aktion, die im Profifußball nicht alltäglich ist, findet Siebert und betonte daher: „Das finde ich sehr toll. Das werden wir auf alle Fälle im Bericht noch notieren und loben. Gerne mehr davon, liebe Profis!“
Adeyemi avancierte gegen Wolfsburg mit seinem Strahl zum 1:0-Siegtreffer zum Dortmunder Matchwinner. Der 23-Jährige zeigte am Sonntagabend aber eben nicht nur starke sportliche Qualitäten.
(sport.sky.de/Red.)
Beitragsbild: Imago.
