WM ohne Messi? Scaloni: „Ich versuche alles, dass er dabei ist“
Lionel Messi stand beim 5:0-Erfolg Argentiniens gegen Sambia und Ried-Stürmer Kingstone Mutandwa einmal mehr im Mittelpunkt. Doch weniger das klare Resultat als vielmehr die Emotionen des Superstars sorgten nach dem Schlusspfiff für Gesprächsstoff.
Für Messi war die Partie in mehrfacher Hinsicht besonders. Seine Tränen nach dem Spiel ließen viele vermuten, dass es womöglich sein letzter Auftritt mit dem Nationalteam auf argentinischem Boden gewesen sein könnte. Dass sich Messi mit seiner Zukunft im Nationaldress beschäftigt, ist nicht neu. Schon in der Vergangenheit ließ er anklingen, dass ein baldiger Abschied möglich sei. Sogar ein WM-Verzicht war zwischenzeitlich Thema. Der Weltmeister machte dabei stets klar, nur dann weitermachen zu wollen, wenn er der Mannschaft sportlich noch helfen kann.
Argentinien-Coach will Messi für WM halten
Eine endgültige öffentliche Entscheidung gibt es dazu bislang nicht. Auch Teamchef Lionel Scaloni wurde auf die Personalie angesprochen. „Ihr wisst meine Meinung, ich versuche alles, dass er dabei ist“, stellte er klar. Gleichzeitig schob er nach: „Das entscheide nicht ich. Es hängt von ihm ab, wie er mental und physisch drauf ist.“
Trotzdem zeigte sich der Weltmeister-Coach vorsichtig optimistisch: „Wenn er kommen möchte, wäre das wieder eine Ehre. Wir haben das Gefühl, dass er immer dabei sein und antreten will; hoffen wir, dass es so kommt und wir das genießen können.“
Für ÖFB-Fans, die eigens für das Argentinien-Spiel in die USA reisen, klingt das jedenfalls vielversprechend. Dass Messi eines der letzten großen Highlights seiner Laufbahn auslassen würde, wäre aktuell eher überraschend.
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