Deutschland hat sich bei der Fußball-EM dank eines späten Treffers gegen die Schweiz noch den Gruppensieg geholt

„Wollten die Gruppe unbedingt als Erster beenden“: Die Stimmen zu Deutschland vs. Schweiz

Deutschland hat sich bei der Fußball-EM dank eines späten Treffers gegen die Schweiz noch den Gruppensieg geholt. Dem eingewechselten Niclas Füllkrug gelang beim 1:1 (0:1) des Gastgebers gegen die „Nati“ am Sonntagabend erst in der 92. Minute per Kopf der Ausgleich. Die Stimmen zum Spiel.

Niclas Füllkrug (Deutschland-Torschütze): „Dass ich im Kopfball gut bin, das wissen wir. Die Flanke ist aber auch perfekt. Wir wussten, dass wir weiter sind, wollten die Gruppe aber unbedingt als Erster beenden. Die Schweizer haben es vor allem im Zentrum hinten super gemacht. Da kamen unsere Zocker nicht immer durch. Wir müssen eigentlich schon ein bisschen früher ausgleichen. Das kann ein Knackpunkt gewesen ein. Ob du Gruppenerster oder Zweiter wirst, kann entscheidend sein. Im Nachhinein wird das mit Sicherheit ein Knackpunkt-Spiel gewesen sein.“

Ilkay Gündogan (Deutschland-Spieler): „Ganz ehrlich, ich glaube, so hätte es am Ende nicht besser laufen können. Es war ein sehr, sehr unangenehmes Spiel für uns. Von den Emotionen, von der Bedeutung dieses Ausgleichs können wir für die nächsten Spiele profitieren. Aber es zeigt, dass es definitiv nicht einfacher wird.“

Xhaka nach Remis gegen Deutschland: „Dürfen stolz sein“

Granit Xhaka (Schweiz-Kapitän): „Wenn man sieht, wie die Deutschen nach dem 1:1 gejubelt haben, dürfen wir stolz sein. Wir haben einen super Match gemacht. Defensiv sackstark und nach vorne versucht, etwas zu kreieren. Trotzdem tut es weh, dass wir doch noch das 1:1 kassiert haben. Wir müssen stolz sein, auf das, was wir heute geleistet haben. Das ist heute fast wichtiger als das Resultat. Wie wir füreinander gerannt sind, gefightet haben. So macht es Spaß.“

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(APA) / Bild: Imago