Ferdinand Oswald, langjähriger Keeper und Kapitän der WSG Tirol, beendet im Sommer seine aktive Karriere als Fußballprof

WSG-Keeper Oswald beendet Karriere

Ferdinand Oswald, langjähriger Keeper und Kapitän der WSG Tirol, beendet im Sommer seine aktive Karriere als Fußballprofi. Den Verein verlassen wird der 33-Jährige allerdings nicht.

Nach 312 Pflichtspielen für die WSG ist Schluss. Als Grund für das Karriereende gibt der Deutsche seine Gesundheit an: „Nach den zwei Bandscheibenvorfällen sehe ich mich leider gezwungen, meine aktive Karriere zu beenden.“ Vor seinem Engagement in Tirol war Oswald im Nachwuchs des FC Bayern aktiv. Nach einer starken Debütsaison in Wattens zog es den Torhüter zur zweiten Mannschaft von Schalke 04, ehe er 2014 nach Tirol zurückkehrte. In Österreich stand Oswald ausschließlich für die WSG zwischen den Pfosten.

Mit Wattens feierte der Keeper zwei Meistertitel in der Regionalliga West und jenen in der ADMIRAL 2. Liga. Oswald wird nach Ablauf der aktuellen Saison die freiwerdende Position des Torwarttrainers übernehmen. In der laufenden Saison kam Oswald bei der WSG nicht mehr zum Einsatz.

Oswald: „Weiterhin Teil der WSG-Familie“

„Ferdi ist seit über einem Jahrzehnt nicht mehr von der WSG wegzudenken. Als Kapitän und Führungsspieler war er maßgeblich am Aufstieg sowie am Erfolg der letzten Jahre beteiligt. Er ist auf und neben dem Platz eine Identifikationsfigur und deshalb freut es mich umso mehr, dass er uns als Torwarttrainer erhalten bleibt und so seine Erfahrung und Routine weiterhin in den Verein einbringt“, sagt Sportchef Stefan Köck zum Karriereende seines langjährigen Keepers.

Oswald selbst sagt: „Es war eine unglaubliche Reise, die ich hier bei der WSG aber auch in Deutschland erleben durfte. Als ich 2014 zurück nach Wattens kam, waren wir in der Regionalliga. Zehn Jahre später steht die sechste Saison in der Bundesliga an. Nun startet für mich ein neues Kapitel sowie ein neuer Lebensabschnitt und ich freue mich, weiterhin Teil der WSG-Familie zu sein. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei meiner Familie, vor allem meiner Frau, meinen Kindern, meinen Eltern und meinen Brüdern bedanken, die mich seit Beginn meiner Karriere unterstützt und immer an mich geglaubt haben.“

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(WSG Tirol) / Bild: GEPA