INNSBRUCK,AUSTRIA,22.FEB.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, WSG Tirol vs WAC Wolfsberg. Image shows manager Stefan Koeck (Wattens). Photo: GEPA pictures/ Amir Beganovic

WSG-Sportchef Köck: “Mannschaft für Bundesliga wäre kleinere Challenge als für zweite Liga”

via Sky Sport Austria

In Tirol schwebt weiterhin ein riesengroßes Fragezeichen über der nächsten Saison. Aufgrund des Bilanzskandals um seinen Hauptsponsor Mattersburger Commerzialbank ist der Ligaverbleib des SV Mattersburg eher “unrealistisch”. Sollten die Burgenländer Konkurs anmelden müssen, würde der WSG Tirol der Gang in die 2. Liga erspart bleiben.

Trotz der Freude über eine zweite Chance, die sich für die Tiroler aufgetan hat, hofft Sportdirektor Stefan Köck auf eine rasche Entscheidung. Besonders weil sich die Kaderplanung für die HPYBET 2. Liga um einiges schwieriger gestalten würde, als für die tipico Bundesliga. Weil sich ein Großteil der Spielerverträge nur bei Klassenerhalt verlängern würden, hätten in der höchsten Spielklasse immerhin 14 Spieler einen gültigen Vertrag bei der WSG, in der Zeithöchsten nur fünf.

Bisher haben die Kristallkicker mit Grgic und Walch zwei Abgänge fixiert. Einige Spieler, wie beispielsweise Michael Svoboda, bestätigen zwar Interesse von anderen Vereinen, würden aber gerne mit der WSG in der Bundesliga bleiben. Sollte dieser Fall eintreffen, würde der Kader im Großen und Ganzen stehen. Durch einige punktuelle Verstärkungen und Junge Kräfte soll in der nächsten Saison dann der Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft werden.

Bis Freitag muss der SV Mattersburg beim Lizenzausschuss der Liga seine finanzielle Situation melden. Für die Tiroler heißt es also weiter hoffen, dass sie noch ein weiteres Jahr in der Bundesliga bestreiten dürfen. Der Sportdirektor betont aber auch, dass er auf keinen Fall aus dem Unglück vom SV Mattersburg Kapital schlagen möchte.

Nach Mattersburger Turbulenzen: WSG sieht “zweite Chance”

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