SANKT POELTEN,AUSTRIA,07.NOV.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, SKN Sankt Poelten vs WSG Tirol. Image shows head coach Thomas Silberberger (Wattens). Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

WSG Tirol vor weiterem Schritt Richtung Meisterrunde

via Sky Sport Austria

Vor dem Fußall-Bundesliga-Heimspiel am Samstag (ab 16:00 Uhr live auf Sky Sport Austria 4 – mit dem Sky X Traumpass das Spiel live streamen) gegen den SKN St. Pölten spricht viel für ein neuerliches Erfolgserlebnis der WSG Tirol. Die Wattener sind als Tabellenfünfter das Überraschungsteam dieser Saison, während es bei den Niederösterreichern kriselt – die Bilanz des SKN aus den jüngsten sieben Runden steht bei vier Niederlagen und drei Unentschieden.

Dennoch warnte WSG-Coach Thomas Silberberger vor zu großer Siegessicherheit. „St. Pölten ist sicher nicht so schlecht, wie sie aktuell dastehen. Die Favoritenrolle ist vielleicht nicht so klar, wie es den Anschein hat.“ Allerdings habe sich St. Pölten „offensichtlich noch nicht als Mannschaft gefunden“, merkte der Tiroler an.


Seine Mannschaft feierte im ersten Saisonduell im vergangenen Oktober einen 1:0-Erfolg in der NV Arena, danach setzte ein massiver Aufwärtstrend ein. „Wir haben gute Erinnerungen daran. Der Auswärtssieg damals, bei dem wir 30 Minuten in Unterzahl spielten, war so was wie der Startschuss zu unserer tollen Performance“, sagte Silberberger.

Mit einem neuerlichen Sieg über den Tabellenneunten würde die WSG der Teilnahme an der Meisterrunde wieder einen Schritt näherkommen. „Es bringt jetzt aber noch überhaupt nichts, rumzurechnen“, betonte Silberberger.

St. Pöltens Coach Robert Ibertsberger attestierte der WSG einen „richtigen Flow-Zustand. Sie haben nicht die Über-Kicker drin, aber machen kaum Fehler – im Gegensatz zu uns. Wattens strahlt Sicherheit aus, wir Unsicherheit“, so die Analyse von Ibertsberger.

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In dieser Situationen müsse man sich der Grundtugenden besinnen. „Für uns gilt es jetzt zusammenzurücken und als eine Einheit einen Weg aus unserem Tief zu finden“, meinte der Salzburger. „Uns fehlt das Erfolgserlebnis. Es geht nicht leicht von der Hand, wir trauen uns weniger zu. Es ist derzeit schwierig, dass wir ein gutes Spiel auf den Platz bringen, daher müssen wir mehr über den Kampf zu drei Punkten kommen“, forderte Ibertsberger.

(APA)

Beitragsbild: GEPA