Zidane: „Nur Lizarazu hätte mich vor Kopfstoß bewahren können“

Es war das traurige Ende einer ruhmreichen Nationalmannschaftskarriere. Zinedine Zidane beendete seine Laufbahn in der französischen Nationalelf zwar im besten Rahmen, dem WM-Finale 2006 in Berlin, doch er tat dies mit einer schrecklichen Aktion: dem Kopfstoß gegen Italiens Marco Materazzi.

Die Konsequenz aus der Aktion: Zizou flog vom Platz und Frankreich verlor das Finale gegen Italien im Elfmeterschießen.

Anlässlich seines 50. Geburtstages am 23. Juni gab der Franzose nun ein Interview in dem er verriet, wer ihn damals von der dummen Aktion hätte abhalten können.

„Ich bin nicht stolz auf das, was ich getan habe, aber es ist Teil meiner Geschichte“, sagte Zidane gegenüber bei Telefoot. „Ich glaube, dass Bixente [Lizarazu] der Einzige ist, der mich hätte zurückhalten können“, meinte Zidane: „Und ja, es wäre an diesem Abend wichtig gewesen, wenn er an meiner Seite gewesen wäre, auch wenn man die Vergangenheit nicht umschreiben kann.“

Zinedine Zidane sieht wegen seiner Attacke gegen Marco Materazzi die Rote Karte. ©Imago

Der frühere Bayern-Star hatte bereits zwei Jahre zuvor seine Karriere bei der Nationalmannschaft beendet und ist ein langjähriger Freund des einstigen Weltstars und heutigen Trainers. Beide wurden zusammen Welt- und Europameister.

Lizarazu hätte ihn gerne gestoppt, wie er ebenfalls Telefoot erzählte: „Ich wäre gerne auf dem Platz gewesen, damit das nicht passiert wäre“, so der ehemalige Bayern-Verteidiger: „Ich glaube, dass viele Kollegen gerne auf dem Platz gewesen wären, um ihm dabei zu helfen, besser mit dieser Situation umzugehen.“

Werbung

Beitragsbild: Imago