DORTMUND, GERMANY - OCTOBER 03: Erling Haaland of Borussia Dortmund celebrates after scoring his team's third goal during the Bundesliga match between Borussia Dortmund and Sport-Club Freiburg at Signal Iduna Park on October 03, 2020 in Dortmund, Germany. A limited number of fans have been allowed into the stadium as COVID-19 precautions ease in Germany. (Photo by Lars Baron/Getty Images)

Zu teuer? Bayern war wohl Favorit auf Haaland-Verpflichtung

via Sky Sport Austria

Mit der Verpflichtung von Erling Haaland im vergangenen Winter hat der BVB einen echten Transfercoup gelandet. Angeblich kam der Deal allerdings nur zu Stande, weil der Stürmer dem FC Bayern zu teuer war.

Seit seinem Wechsel von Red Bull Salzburg zu Borussia Dortmund ist Haaland in der Offensive der Schwarz-Gelben Dreh- und Angelpunkt. In 27 Pflichtspielen für die Westfalen schoss der junge Norweger 24 Treffer und bereitete zusätzlich sechs Tore vor. Eine Quote, mit der sich der 20-Jährige in Sphären befindet, die sonst nur Weltklasse-Angreifer wie Robert Lewandowski erreichen.

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Bayern hatte Haaland schon 2017 auf dem Schirm

Kein Wunder also, dass auch der FC Bayern Interesse an Haaland gezeigt hat. Wie nun aus einem Bericht der Sport Bild hervorgeht, war das bayrische Werben um den Knipser allerdings weiter fortgeschritten, als bislang bekannt. Demnach beschäftigte sich der deutsche Rekordmeister schon seit 2017 mit dem Norweger.

Zum damaligen Zeitpunkt sollen die Münchner an einem Transfer für die zweite Mannschaft interessiert gewesen sein. Dabei stand ein Problem im Weg, das wohl auch im vergangenen Jahr einen Wechsel verhinderte: Haaland war den Bayern zu teuer.

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20 Millionen plus Gehalt: Zu viel für einen Lewandowski-Back-up

Obwohl die für Transfers verantwortliche Führungsriege um Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Chef-Scout Marco Neppe stets guten Kontakt zu Haalands Berater Mino Raiola hielt, standen Transfersumme und Gehaltsvorstellungen einer Einigung auch 2019 im Weg.

Während der letzten Saison soll Vater Alf-Inge Haaland erklärt haben, dass sein Sohn sich ein Engagement in München durchaus vorstellen könne. Die Rolle: Back-up von Lewandowski. Dafür waren die festgeschriebene Ablösesumme von 20 Millionen Euro sowie das angestrebte Jahresgehalt von rund acht Millionen Euro den Verantwortlichen für einen Ergänzungsspieler jedoch zu viel.

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Kraft, Wille und Leichtigkeit: Haaland-Entdecker Christoph Freund und Lothar Matthäus glauben, dass der BVB-Stürmer bei einem Top-Klub landen und in Europa für Furore sorgen wird (Video-Länge: 2 Min).

Dritter Anlauf 2022? Haaland könnte Lewy-Erbe antreten

Hinzu kam laut des Berichts auch die Tatsache, dass man Haaland keine Spielzeit versprechen konnte. Dies könnte sich in nicht allzu ferner Zukunft jedoch ändern. Lewandowski ist aktuell 32 Jahre alt. Sollten Gerüchte um eine 2022 greifende Ausstiegsklausel bei Haaland stimmen, wäre der Pole sogar 34. Dann könnten sich die Münchner ein drittes Mal mit dem Norweger beschäftigen.

Und macht Haaland so weiter wie bisher, dürften auch die dann angeblich fälligen 75 Millionen Euro nicht mehr zu viel für den Dortmunder Torgarant sein. Zumal der 20-Jährige so wohl auch mehr Chancen auf Einsatzzeit beim Triple-Sieger hätte…

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Bild: GEPA