Zu viel „Sturm“: Fenerbahce lehnt Mannschaftsbus ab

Vor dem entscheidenden Rückspiel gegen Sturm Graz sorgt Fenerbahce Istanbul mit einer kuriosen Bus-Entscheidung für Gesprächsstoff. Der ursprünglich bereitgestellte weiße Bus mit schwarzer Beschriftung erinnerte offenbar zu sehr an die Vereinsfarben des SK Sturm oder jene des Istanbuler Stadtrivalen Besiktas. Die türkische Mannschaft ließ deshalb einen Ersatzbus organisieren.

Der ursprünglich eingeteilte Fahrer bleibt trotzdem im Einsatz: Er chauffiert weiterhin den weißen Bus, allerdings nur die Delegation von Fenerbahce, nicht die Spieler.

Sportlich gesehen steht für Sturm am heutigen Abend einiges auf dem Spiel. Nach dem 0:2 im Hinspiel benötigen die Grazer im Rückspiel in Liebenau eine Aufholjagd. Anpfiff ist um 20.30 Uhr.

„Dann brennt die Hütte“

Sturm setzt auf den Heimvorteil und die Unterstützung der Fans. „Wenn wir ein Tor machen, egal ob in der 1. oder 85. Minute, ist alles möglich, dann brennt die Hütte“, sagte Stürmer Nelson Weiper.

Auch Jacob Peter Hödl gibt sich kämpferisch: „Mit unseren Fans im Rücken ist alles möglich. Wir werden alles reinhauen, um das Unmögliche möglich zu machen.“

Der Einzug ins Champions-League-Playoff wäre der nächste große Schritt. Die Europa-League-Ligaphase hat Sturm unabhängig vom Ausgang bereits sicher.

Sturm will CL-Traum gegen Fenerbahce am Leben erhalten

Werbung