„Zu viele Gegentore“: Wimmer nach 3:5-Pleite gegen Legia enttäuscht
Für die Austria sind die internationalen Auftritte in dieser Saison beendet. Die Wiener mussten sich am Donnerstag im Drittrunden-Rückspiel der Conference-League-Qualifikation daheim gegen Legia Warschau nach einem dramatischen Finish mit 3:5 (0:2) geschlagen geben.
Austria-Trainer Michael Wimmer sagte nach dem Match: „Es war ein sehr emotionales Spiel. Wir haben in der ersten Halbzeit ein ganz ordentliches Spiel gemacht, sind aus den ersten beiden Chancen von Warschau in Rückstand geraten. Wir hatten durch Holland auch die Möglichkeit auf den Ausgleich. Wir haben in der Pause gesagt, mit einem Tor sind wir wieder im Spiel. Nach dem 0:3 kommen wir auch auf unglaubliche Art und Weise zurück, was für die Mannschaft spricht. Wenn man mit zehn Mann noch einmal zurückkommt, ist das 3:5 natürlich bitter, es sind zu viele Gegentore. Warschau ist verdient eine Runde weiter. Einfache Fehler haben zu Toren geführt, auch auf der Gegenseite.“
Über die unnötige Rote Karte gegen Aleksandar Jukic meinte er: „Das darf nicht passieren, auch wenn es in der Emotion war. Wir werden das intern besprechen.“
Doppelte Aufholjagd zu wenig: Europacup-Traum der Austria platzt gegen Legia
Kosta Runjaic, Trainer von Legia Warschau, meldete sich nach dem Spiel ebenfalls zu Wort: „Das ist eine magische Nacht für uns, wir sind superglücklich. Bis zum 3:0 waren wir die bessere Mannschaft, ich kann mich da an keine echte Torchance der Austria erinnern. Dann passieren Sachen, die im Fußball manchmal passieren, es wurde noch einmal spannend. Ich denke, beide Spiele waren hochattraktiv für die Zuschauer im Stadion und im TV. Beide Mannschaften haben nach vorne gespielt. Wir hatten heute das Glück ein bisschen mehr auf unserer Seite als im Hinspiel. Wir haben im Vergleich zum ersten Spiel einfach die Tore gemacht.“
(APA)
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