Zu wenig Budget für die Rapid-Kampfmannschaft? – Peschek: „Habe mich nicht als Bremser gesehen“
Hat Christoph Peschek während seiner fast acht Jahre als Geschäftsführer Wirtschaft beim SK Rapid zu wenig Budget für die erste Mannschaft freigegeben? Auf Nachfrage von Sky-Experte Alfred Tatar hat sich der heutige BW Linz-Geschäftsführer bei „Talk und Tore“ zu der Thematik geäußert.
„Als wir 2013 zu Rapid gekommen sind, war die wirtschaftliche Situation sehr herausfordernd. Wir haben also zuerst einmal versucht, den Klub zu konsolidieren“, sagte Peschek. Die Mittel für den sportlichen Bereich, auch für die Kampfmannschaft, seien seit 2013 dennoch deutlich gestiegen.
Neben der ersten Mannschaft wollte Peschek auch den Fokus auf die Infrastruktur des Klub legen: „Auch Stadion und Trainingszentrum sind aber essenziell für die Entwicklung und den sportlichen Erfolg des Klubs. Wir hatten damals trotzdem das zweithöchste Sportbudget der Liga und haben auch am zweitmeisten am Transfermarkt investiert“
Gerade in der herausfordernden Corona-Zeit hatte die wirtschaftlich Stabilität bei den Grün-Weißen hohe Priorität. „So wichtig der sportliche Erfolg ist, so wichtig ist auch, gerade mit der Geschichte des SK Rapid, wirtschaftliche Stabilität und die Eigenständigkeit und den Fortbestand des Klubs nicht zu gefährden. Ich habe mich immer als Ermöglicher und nicht als Bremser gesehen“, sagte Peschek.
Peschek über Zeit bei Rapid: „Waren nicht immer rhetorische Sternstunden von mir dabei“