Skifliegen Vikersund

Zweiter Wettkampf in Vikersund abgesagt – Embacher mit Vorsprung nach Planica

Das zweite Skifliegen der Männer beim Weltcup im norwegischen Vikersund ist aufgrund von Windkomplikationen abgesagt worden.

Der Start auf dem berühmten „Monsterbakken“, der größten Schanze der Welt, hatte sich aufgrund des starken Windes am Sonntagnachmittag mehrmals verzögert, bereits die Qualifikation am Nachmittag war nach wenigen Athleten abgebrochen worden. Nach einigen Verschiebungen entschied die Jury schließlich, das abschließende Springen der vorletzten Station des Weltcup-Winters nicht durchzuführen.

Nur ein Durchgang: Kvandal gewinnt in Vikersund

Bereits am Vormittag war das Skifliegen der Frauen im zweiten Durchgang nach den ersten sieben Springerinnen abgebrochen worden.

Auf Vikersund-Absage folgt Abschluss in Planica

Auf die Athletinnen und Athleten wartet somit nur noch das große Saisonfinale im slowenischen Planica. Dort bestreiten die Männer am Freitag (ab 15.00 Uhr) und Sonntag (ab 10 Uhr) jeweils ein Einzelspringen, am Samstag steht ein Teamwettkampf an (ab 9.30 Uhr). Auf die Skifliegerinnen wartet zum Saisonabschluss noch ein letztes Einzel am Samstag (ab 15.00 Uhr).

Erster Weltcupsieg für Embacher im Skifliegen von Vikersund

„Es hat sich abgezeichnet. Bei den Bedingungen macht es keinen Sinn“, sagte Maximilian Ortner. Der am Vortag bei seinem ersten Weltcupsieg erfolgreiche Stephan Embacher sah die Voraussetzungen für einen Wettkampf ebenfalls nicht gegeben. Dabei sah sich der am Samstag angeschlagene Tiroler fitnesstechnisch besser aufgestellt. „Heute wäre es besser gewesen. Wichtig ist, dass ich mich für Planica gut fühle“, sagte Embacher.

Embacher in Planica von Prevc gejagt

In Slowenien verteidigt der 20-Jährige als Führender des Skiflug-Weltcups 15 Punkte Vorsprung auf Lokalmatador Domen Prevc. „Er ist nach wie vor der Beste. Aber ich werde den Kampf aufnehmen und mein Bestes geben“, meinte Embacher. Cheftrainer Andreas Widhölzl merkte an, dass dasselbe Team wie in Vikersund auch nach Planica aufbrechen wird.

In der Qualifikation stürzte der mit Nummer eins gestartete Pole Kacper Tomasiak nach der Landung schwer, wobei er auch mit dem Kopf hart aufschlug. Er musste auf einer Trage zu Untersuchungen ins Krankenhaus abtransportiert werden. Tomasiak erlitt gemäß ersten Checks keine schweren Verletzungen.

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(SID/APA).

Beitragsbild: Imago.