"Alle haben alles gegeben": Die Stimmen zum Deutschland-Sieg gegen Ungarn

„Alle haben alles gegeben“: Die Stimmen zum Deutschland-Sieg gegen Ungarn

Deutschland steht bei der Heim-EM als erste Mannschaft im Achtelfinale. Der Gastgeber holte im zweiten Turnier-Auftritt ein 2:0 (1:0) gegen Ungarn. Die Stimmen zum Spiel.

Julian Nagelsmann (Deutschland-Teamchef): „Ein sehr unangenehmer Gegner, das Spiel muss man erstmal gewinnen. Es waren sehr viele lange Bälle, immer Duelle ins Vier gegen Vier, das ist nicht so angenehm. Das ist schon ein guter Reifeprozess. Es war eine gute Leistung zwischen Torwart und der gesamten Mannschaft, alle haben alles gegeben. Alle wollen zu Null spielen, das ist ein sehr gutes Zeichen. Wir schauen mal, wie alle durchkommen. Generell glaube ich schon, dass es wichtig ist, dass wir viele Spieler von der ersten Elf wieder auf dem Platz haben. Es kann sein, dass wir Einzelspieler wechseln.“

Manuel Neuer (Deutschland-Torhüter): „Es war auf jeden Fall sehr wichtig, wir wollten unbedingt das Spiel gegen Schottland bestätigen. Es freut uns natürlich, dass wir hier in Stuttgart so einen dominanten Aufgalopp gehabt und verdient gewonnen haben. Deutschland ist immer im Mitfavoritenkreis. Grundsätzlich müssen wir auf unsere Hausaufgaben schauen und die erledigen. Wir spielen jetzt gegen unseren stärksten Gruppengegner.“

Pleite gegen Deutschland – Rossi: „Waren nicht von Glück verfolgt“

Marco Rossi (Ungarn-Teamchef): „Wir haben versucht, mehr über die Flanken zu spielen, in der Mitte dicht zu machen. Aber Deutschland hat überall viel Qualität, hat großartige Flügelspieler. Wir haben einige Tormöglichkeiten erspielt, aber haben da unglücklich agiert. Im gesamten Spiel waren wir nicht vom Glück verfolgt. Ich denke, Deutschland hätte davon unabhängig gewonnen, sie sind stärker als wir – aber der Schiedsrichter war der schlechteste Mann auf dem Spielfeld. Deutschland braucht keine Hilfe des Schiedsrichters, vor allem gegen eine Mannschaft wie Ungarn.“

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(APA) / Bild: Imago