Amateurspieler besiegt Sinner bei kuriosem Showevent
Der Tennis-Amateurspieler Jordan Smith hat sich bei einem Showevent vor den Australian Open in Melbourne den Siegerscheck von einer Million australischer Dollar (574.910,89 Euro) gesichert.
Der Australier bezwang am Mittwoch beim „One Point Slam“ unter anderen den Weltranglistenzweiten Jannik Sinner. Die Matches mit Profis, Prominenten und Amateuren wurden nur über jeweils einen Punkt gespielt. Neben Sinner gingen auch Carlos Alcaraz oder Iga Swiatek leer aus.
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Smith schlug Sinner, da dieser seinen einzigen erlaubten Serviceversuch verpatzte. Danach setzte sich der Champion des Bundesstaats Neusüdwales auch gegen die Weltranglistenvierte Amanda Anisimova sowie im Finale gegen die Taiwanesin Joanna Garland (WTA 117.) durch. Diese hatte davor u.a. Alexander Zverev und Nick Kyrgios besiegt. Smith gab an, mit dem Preisgeld nun ein Haus kaufen zu wollen. „Am Anfang des Abends wäre ich schon froh über einen Punktgewinn gewesen“, sagte Smith, „ich war nervös, aber ich habe es genossen.“
Auch Alcaraz & Zverev gehen leer aus
Alexander Zverev unterlag Garland. „Sie war einfach besser als ich“, sagte Zverev gut gelaunt, „eine gute Idee, eine tolle Sache, das macht Spaß.“ Neben Zverev, Nummer drei der Welt, verlor auch Branchenführer Carlos Alcaraz früh gegen die Griechin Maria Sakkari.
Bei der Veranstaltung traten 24 Profis an, komplettiert wurde das Feld durch 24 Amateure und Prominente. Das Aufschlagrecht wurde vor jedem Match durch eine Runde Schnick-Schnack-Schnuck am Netz ermittelt, die Profis hatten nur einen Service, die Amateure hatten jeweils zwei Versuche.
(APA/SID).
Beitragsbild: Imago.
