Berisha über Stojkovic-Tätlichkeit: „Manchmal brennt’s bisschen oben in der Hütte“
LASK-Profi Valon Berisha hat sich in der neuen Folge von DAB | Der Audiobeweis zur Tätlichkeit von Teamkollege Filip Stojkovic gegen Austria-Angreifer Marko Raguz geäußert.
An der eigenen Eckfahne hatte sich der LASK-Verteidiger bei der 1:3-Niederlage gegen die Veilchen zu einem brutalen Tritt gegen Raguz hinreißen lassen und für diese Aktion die Rote Karte gesehen. „Es war ein Foul und es sieht wirklich nicht schön aus. Ich glaube aber, er wollte es nicht genau so und kein Rot-Foul machen“, sagte Berisha.
VIDEO: Brutalo-Tritt gegen Raguz – Stojkovic sieht Rot
Sperre für Stojkovic „sehr, sehr hart“
Die lange Sperre gegen Stojkovic kann der Mittelfeldmann nicht nachvollziehen: „Fünf Spiele Sperre sind sehr, sehr hart. Ich muss in dem Fall ein bisschen für uns reden, aber fünf Spiele sind eine sehr harte Strafe.“
Stojkovic habe sich laut Berisha für seine Aktion bereits vor der gesamten Mannschaft entschuldigt. „Es sieht sicher nicht gut aus. Er kommt unglücklich hin und hat den Ball ein bisschen unter sich. Es ist schade für uns, weil er zuletzt immer in der Startelf gespielt hat und einen guten Job für uns macht. Das ist leider Fußball, manchmal brennt’s bisschen oben in der Hütte“, sagte Berisha.
Sky-Reporter Streinz: „Hat im Fußball nichts verloren“
Für Sky-Reporter Roland Streinz geht die lange Sperre für Stojkovic hingegen „absolut in Ordnung“. „Es ehrt Marko Raguz, dass er Stojkovic nach dem Spiel im Interview sogar noch ein bisschen in Schutz nimmt. Es ist sicher in dem begründet, dass Raguz ein sehr smarter Bursche ist und LASK-Vergangenheit hat“, sagte Streinz.
Weiters verurteilte er die Aktion von Stojkovic aufs Schärfste: „Er hat ihn nicht unglücklich getroffen, er hat ihn bewusst getreten. Das hat im Fußball nichts verloren. Das sind die Videos, die man dann immer wieder auf Youtube unter ‚Schlimmste Fouls‘ sehen kann und insofern kann ich die fünf Spiele durchaus nachvollziehen.“
Jetzt reinhören DAB | Der Audiobeweis #244 mit Valon Berisha
Bild: GEPA