Bundesliga Nachspielzeit

Bundesliga beschließt neue Anzeige-Regelung für Nachspielzeit

Neuerungen für die ADMIRAL Bundesliga sowie die 2. Liga: In den Klubkonferenzen wurde heute unter anderem eine Änderung bei der Anzeige der Nachspielzeit beschlossen.

Ab dem kommenden Kalenderjahr wird die Stadionuhr bis zum tatsächlichen Spielende inklusive der Nachspielzeit weiterlaufen. Anders als bisher wird diese also nicht mehr nach 45 sowie nach 90 Minuten angehalten. Dies verkündet die Bundesliga via Aussendung. Man erhofft sich durch diese Maßnahme mehr Transparenz und Fanfreundlichkeit.

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„Mit der neuen Regelung gibt es höhere Transparenz im Stadion, von der wir uns unterm Strich auch ein besseres Fanerlebnis versprechen. Nicht zuletzt soll dadurch auch die Akzeptanz von längeren Nachspielzeiten erhöht werden“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Christian Ebenbauer die Neuerung. Diese habe sich bereits in internationalen Ligen bewährt.

Neue Verteilung für Zweitliga-Erlöse beschlossen

Darüber hinaus wurde in der 2. Liga ein neuer Verteilungsschlüssel der zentralen Erlöse fixiert: Ein Sockelbetrag von 35 Prozent wird gleich auf alle teilnehmende Vereine aufgeteilt. Je 15 Prozent werden nach sportlicher Leistung sowie für das Ansuchen einer Bundesliga-Lizenz vergeben.

Weitere 35 Prozent werden in Form des reformierten Österreichtopfes verteilt, welcher nach absolvierten Minuten sowie mit einer stärkeren Gewichtung von U22-Spielern einhergeht. Anders als in der ADMIRAL Bundesliga ab der Saison 2027/28 bleibt die Regelung, wonach zwölf der 18 Kaderspieler aus Österreich stammen müssen, bestehen. Zudem wird die Höchstgrenze für den Lizenzbonus konkret auf maximal 150.000 Euro pro Verein begrenzt.

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„Es ist ein Modell, das beiden Ansprüchen – Solidarität und Leistung – gerecht wird“, meint Ebenbauer zum neuen Verteilungsschlüssel.

(Red./Österreichische Fußball-Bundesliga).

Beitragsbild: GEPA.