ÖFB-Sportdirektor Schöttel lobt Nachwuchsarbeit von Rapid

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick verzichtete nicht zuletzt wegen deren Schmähgesänge nach dem Wiener Derby Ende Februar im ersten Lehrgang des Jahres auf die Rapid-Spieler Marco Grüll und Guido Burgstaller sowie Torhüter Niklas Hedl. Mit Leopold Querfeld, Matthias Seidl und Debütant Christoph Lang lud der Teamchef aber immer noch drei Rapidler nach Spanien ein. So viele Nationalspieler stellt sonst aktuell nur RB Leipzig. ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel lobte beim Trainingslager auf Marbella zudem die Nachwuchsarbeit bei den Hütteldorfern.

„Innerhalb Österreichs hat Rapid die meisten Einberufungen“, betonte Schöttel. Auch in den Nachwuchs-Nationalteams seien die Hütteldorfer gemeinsam mit Red Bull Salzburg am stärksten vertreten. Der Grund? Rapid habe unter Akademieleiter Willi Schuldes ein Konzept verfolgt, das „ein bisschen anders“ sei, meinte Schöttel. „Viele Clubs haben Salzburg kopiert, auch im Nachwuchs.“ Rapid dagegen habe immer sehr auf die spielerische Linie geschaut – auch in den Nachwuchsteams.

Tadel für Rapid-Fans

Den Sportdirektor stören vielmehr die Schmähgesänge einiger Rapid-Fans gegen Rangnick am Freitag beim Liga-Heimspiel der Grün-Weißen gegen den LASK (0:0). „Das ist nicht schön, das sollte man nicht machen“, sagte der Wiener, der als Verteidiger einst 527 Pflichtspiele für Rapid bestritten hat. Seine 436 Liga-Einsätze sind immer noch Clubrekord.

(APA)

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Beitragsbild: GEPA