GMUNDEN,AUSTRIA,27.APR.14 - SPORT DIVERS, BASKETBALL - ABL, Admiral Basketball Bundesliga, Play Off Viertelfinale, Swans Gmunden vs WBC Wels. Bild zeigt den Jubel von Wels. Foto: GEPA pictures/ Florian Ertl

Dejworek: “Sind unter die besten vier in Österreich gekommen”

via Sky Sport Austria

Die verlieren das entscheidende fünfte Viertelfinalspiel gegen WBC Raiffeisen Wels mit 61:71. Alle Stimmen zum Spiel exklusiv bei Sky Sport Austria.

 

 (Manager ):

 

…über das Spiel: „Wenn man im fünften Spiel zuhause ausscheidet ist das immer enttäuschend, man hat da halt eine andere Erwartungshaltung. Grundsätzlich möchte ich unserem Lokalrivalen gratulieren, sie haben heute eine toughe Performance abgeliefert, speziell im dritten Viertel super verteidigt und haben uns die Butter vom Brot genommen, das muss man anerkennen. Es war überhaupt eine kuriose Serie, weil in jedem Spiel das Momentum zum anderen gewandert. Ich bin mir sicher, wenn es ein sechstes Spiel geben würde wären wir wieder vorne. Jetzt sind wir in den Ferien, wir haben einiges an Hausaufgaben zu erledigen.“

 

…über die Suche nach einem Hauptsponsor: „Grundsätzlich unterstützt Erfolg ja immer so eine Suche. Auf der anderen Seite muss man wirklich sehen, dass wir mit finanziell wirklich limitierten Möglichkeiten kämpfen mussten, vielleicht ist das auch ein Ansporn, dass uns jemand nächstes Jahr ein bisschen mehr gibt. Uns ist sicher in der Offensive zumindest die Qualität von einem guten Spieler abgegangen.“

 

…über Trainer Basic: „Ich bin sehr zufrieden mit seiner Arbeit, wir haben auch schon Vorgespräche geführt. Aber es hängt letztlich jetzt natürlich von der Sponsorsituation ab, aber wenn das erfolgreich laufen sollte, dann werden wir sicher mit ihm weiterarbeiten ,weil ich glaube, dass Gmunden und Basic sehr gut zusammenpassen. Er hat auch einen klaren Auftrag für das nächste Jahr: weiter diesen jungen Weg fahren. Im ersten Jahr sind wir 3:1 ausgeschieden im Viertelfinale, im zweiten 3:2 im Viertelfinale. Im dritten Jahr müsste das dann zumindest das Semifinale sein.“

 

(Trainer ):

 

…über das Spiel: „Das Spiel war heute ein hin und her, die Welser haben sich dann absetzen können. Dann sind wir nicht mehr zurückgekommen, weil wir einfach die Würfe nicht mehr getroffen haben. Das Problem war der Beginn des dritten Viertels, da haben wir zu viele Turnover gemacht und sind nicht mehr zurück ins Spiel gekommen.“

 

…über die Saison: „Die Saison war eigentlich nicht schlecht, wir waren im Cupfinale und haben jetzt dieses Spiel fünf eigentlich recht knapp gegen den WBC verloren. Das hätte am Anfang der Saison keiner gedacht, dass es so weit und so gut geht. Das Problem waren einfach die Verletzungen von Murati und Valentine, die haben uns aus unserer Rotation und aus unserem Run gerissen.“

 

…über seine Zukunft bei Gmunden: „Ich würde gerne bleiben in Gmunden. Der Verein hat schon angedeutet, dass sie weiterarbeiten wollen und ich will auch weiter bei Gmunden arbeiten.“

 

(Spieler ):

 

…über das Spiel: „Das dritte Viertel haben wir absolut verschlafen, da haben wir uns in ein tiefes Loch eingegraben und da sind wir leider nicht mehr rausgekommen. Es hat sich in dieser Serie schon sehr gut bewährt, dass das Team, dass sich um zehn oder mehr Punkte absetzt, auch meistens gewinnt. Und heute war das Glück leider auf der Welser Seite. Die Welser Mannschaft ist gut, sie haben auch ziemlich gut gekämpft. Wir hatten zwei- oder dreimal fünf oder sechs Punkte Vorsprung, den haben wir leider durch Fehler nicht ausgebaut. Wir hatten trotzdem noch 20 Minuten zu spielen und die haben wir nicht gut ausgenutzt.“

 

…über die Saison: „Wels war besser in dieser Serie. Wir haben eine tolle Saison gespielt, haben in der Saison Wels dreimal von vier Spielen geschlagen.Wir sind sehr zufrieden mit unserer Saison, ich würde nicht sagen, dass es eine schlechte Saison war. Es ist natürlich sehr bitter jetzt auszuscheiden. Unser Ziel war das Halbfinale und das haben wir uns eigentlich auch verdient. Aber Wels hat das Momentum ausgenutzt, als wir in einem kleinen Loch waren und das ist leider in einer ziemlich ungünstigen Phase passiert. Aber wir müssen trotzdem nach vorne blicken, es war wirklich eine gute Saison. Wir müssen aus diesen Fehlern lernen für die Zukunft und ich hoffe, dass wir in der nächsten Saison noch stärker zurückkommen.“

 

 (Trainer WBC Raiffeisen Wels):

 

…über das Spiel: „Wir haben in der Verteidigung einen viel besseren Job gemacht und wir haben viel Speed gehabt, wir haben viele Fast Break Punkte gemacht. Zum anderen haben wir den Ball auch ein bisschen besser bewegt in der Offense, vor allem in der Zone. Das war das, was wir gegen die Zone geplant hatten, das ist uns heute gut gelungen. Eigentlich haben wir alles umgesetzt, was ich am Donnerstag kritisiert habe. Das einzige, wo wir wirklich mangelhaft waren, war der Defensivrebound, wir haben viel zu viele Offensivrebounds zugelassen, 18 Stück. Das darf uns nicht passieren. Wir hatten einen kleine Run, dann sind die Gmundner in die Zonenverteidigung reingegangen, was im letzten Spiel erfolgreich war für sie. Aber wir haben die Zone geknackt und das war ausschlaggebend für das heutige Spiel.“

 

…über das Semifinale gegen Kapfenberg: „Wir sind jetzt unter die besten vier gekommen in Österreich. Kapfenberg ist natürlich ein dicker Brocken, die haben so viele erfahrene Spieler, vor allem Legionäre, die hier schon etliche Meisterschaften gewonnen haben. Sie haben eine wahnsinnig erfahrene Truppe und wir gehen auf jeden Fall als Underdogs rein. Aber wir werden uns nicht verstecken, wir werden weiterhin auf unsere Tugenden bauen wie heute und mal schauen, was passiert.“

 

 (Spieler WBC Raiffeisen Wels):

 

…über das Spiel: „Wir sind fantastisch aus der Pause gekommen, hatten einen guten Run. Wir haben unsere Chancen verwertet und hinten die Hütte zugemacht. Das war ein fantastischer Beginn und der Grundstein für den Sieg heute. Die Jungs wussten ganz genau, wo es gehakt hat und heute waren sie wieder ready, so macht es Spaß zu spielen.“

 

…über das Semifinale gegen Kapfenberg: „Es ist meine alte Mannschaft, aber gegen Kapfenberg ist es immer etwas Besonderes. Wir haben gegen sie noch nicht gewonnen in dieser Saison, hatten immer ein bisschen Probleme, aber wenn wir mit dieser Einstellung wie heute rangehen, dann könne wir da auch Siege feiern.“

 

(Spieler WBC Raiffeisen Wels):

 

…über das Spiel: „Wir haben wieder zusammengefunden und vor im dritten Viertel haben wir das Spiel gedreht. Da haben wir zwar auch nicht so gut begonnen, aber wir sind zusammengeblieben und haben dann unsere Stärken ausgespielt.“

 

…über das Semifinale gegen Kapfenberg: „Gegen die hat es bisher nicht ganz so gut funktioniert, sie sind ein hartes Matchup. Aber mal sehen, was drinnen ist.“

 

 (Sky Experte):

 

…über das Spiel: „Wels war die individuell stärkere Mannschaft und sie haben das Momentum besser ausgenutzt. Sie haben schon ein starkes Ende der H1 gespielt, sind ganz vernünftig in die Playoffs gestartet, waren dann gleich 2:1 vorne. Dann haben sie diese grottenschlechte Partie in Spiel 4 abgeliefert. Das war schon eine dicke Chance und die haben sie vergeben. Und heute sind sie in einem wirklich schwierigen Moment stark aufgetreten. Die Gmundner haben durchaus gut begonnen, die erste Halbzeit war schwer in Ordnung. Ich hatte schon zum Ende des zweiten Viertels das Gefühl, dass die Kräfte schwinden. Es waren dann ein paar positive Würfe dabei, aber in der Phase, als es spitz auf Knopf gegangen ist, als es wirklich wichtig war, war niemand da, der die Mannschaft führen könnte. Das war der Unterschied. Es war ein völlig verdienter Sieg und eigentlich auch ungefährdet.“

 

…über Wels: „Man kennt es vor allem vom Basketball, dass es so unterschiedliche Auftritt gibt. Wenn man sich vergegenwärtigt, wie die Welser in Spiel 4 aufgetreten sind, das war zum Erbarmen, in der zweiten Hälfte vor allem. Heute haben sie ein ganz anderes Gesicht gezeigt unter Druck auswärts. Und sie haben die Halle ausgeschaltet, hier hat es gebrodelt vor dem Spiel und da war nichts mehr in der zweiten Halbzeit, weil auch das Publikum gemerkt hat, dass etwas passiert ist, was ganz schwer zu ändern ist.“

 

…über das Semifinale Kapfenberg – Wels: „Wels hat Außenseiterchancen. Kapfenberg hat heuer schon gezeigt, was sie drauf haben, wenn es um etwas geht. Durch den 3:0 Sweep im Viertelfinale haben sie auch Kräfte sparen können, das ist vielleicht auch nicht ganz unangenehm. Sie haben sehr erfahrene Leute, die wirklich schon Meisterschaften gewonnen haben. Von daher ist Kapfenberg sicher zu favorisieren. Aber die Welser brauchen sich nicht zu verstecken, sie haben sehr talentierte Spieler, die an gewissen Tagen jeder Mannschaft gefährlich werden können. Das müssen sie halt ausnutzen.“

 

…über die Saison von Gmunden: „Die Verletzung von Valentine war sicherlich ein Faktor und ein weiterer Faktor ist die Verletzung von Murati. Der kann noch ein Stück mehr leisten, der hat die Zähne zusammengebissen und gekämpft, keine Frage. Aber so wie wir ihn im Jänner gesehen haben war er noch ein Stückchen besser und genau das Stückchen hätte Gmunden in dieser Serie bitter nötig gehabt. Vor allem in Crunchtime-Phasen, wo er immer der Energiebringer war, hat das gefehlt. Das ist überhaupt kein Vorwurf an ihn selbst, es ist ihm sehr hoch anzurechnen, dass er sich so zurückgekämpft hat. Er ist ein super Sportler, er hat eine super Einstellung und wenn er top fit gewesen wäre, dann wäre mehr möglich gewesen.“