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Dibon: “Gute Leute am Werk, die den Kader jetzt herrichten werden”

via Sky Sport Austria

Rapids Saison zum Vergessen ist am Sonntag mit Ärger und Kampfansagen zu Ende gegangen. Als im Europacup-Play-off in zwei Spielen doch deutlich besserer Elf fehlte dominanten Grünweißen beim 1:0 bei Sturm Graz (Spielbericht + VIDEO-Highlights) ein Treffer. So verpasste der Großclub das internationale Geschäft zum zweiten Mal in den vergangenen drei Jahren. Als Schuldiger wurde Schiedsrichter Robert Schörgenhofer auserkoren.

Der Vorarlberger wertete ein klares Handspiel von Sturms Emeka Eze nach einem Schuss von Stefan Schwab im Strafraum nicht als Elfer. Rapids sportliche Führung schäumte nach Schlusspfiff. “Ich wusste nicht, dass Sturm mit zwei Torhütern spielen durfte”, sagte Trainer Dietmar Kühbauer.

VIDEO: Eze lenkt den Ball mit der Hand übers Tor

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“Wir haben gegen zwölf Mann gespielt”, meinte Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic.

Auch Christopher Dibon fand im Interview mit Sky Reporter Jörg Künne Klartext. “Wir haben einen glasklaren Elfmeter nicht bekommen, was für mich auch eine Rote Karte nach sich ziehen hätte müssen. Und du stehst als Spieler am Spielfeld und musst dir ins Gesicht lachen lassen vom Schiedsrichter. Das passt alles zur Saison.”

Auch zur nächsten Saison äußerte sich der Innenverteidiger: “Ich hoffe, dass es für alle im Verein ein Riesen-Weckruf ist, weil Rapid gehört nicht ins untere Playoff. Rapid gehört nach oben. Und da muss sich einiges ändern. Da muss sich jeder Spieler nach der Saison in den Spiegel schauen und sich fragen ob er wirklich alles hinten an gestellt hat. Ich bin mir aber sicher, dass wir gute Leute am Werk haben, die jetzt den Kader jetzt so herrichten, dass sie insgesamt nächstes Jahr eine andere Mannschaft am Spielfeld stehen haben.”

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