Die Sky-Saisonvorschau: SCR Altach

Ab Freitag rollt der Ball wieder in der ADMIRAL Bundesliga (alle Spiele der ADMIRAL Bundesliga live auf Sky – mit dem SkyX-Traumpass kannst du bereits ab 15 Euro pro Monat live dabei sein)! Vor dem Saisonauftakt haben unsere Vereinsredakteure eine umfassende Vorschau zu ihrem jeweiligen Verein auf die Beine gestellt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos über den SCR Altach, zusammengestellt von Sky-Redakteur Fabrice Butzerin.

Budget

7-8 Mio. €

Saisonziel

kein offizielles Ziel ausgegeben, nach der vergangenen Saison wird es in erster Linie der Klassenerhalt sein

Vorbereitung

Der SCRA startete am 14. Juni im Olympiazentrum in Dornbirn mit den üblichen Sportuntersuchungen in die neue Saison. Nicht von Beginn an mit von der Partie waren die U21 Teamspieler Felix Strauss & Csaba Bukta sowie Samuel Mischitz, der mit der U19 bei der EURO weilte. Auch Noah Bischof, Sandi Krizman und Amir Abdijanovic (war an Dornbirn ausgeliehen) konnten aufgrund von Verletzungen noch nicht voll mitmachen und absolvierten jeweils individuelles Programm. Auch die scheinbar wichtigste Personalie war beim Altacher Saisonstart noch nicht anwesend. Trainer Miro Klose wurde erst 3 Tage nach Trainingsstart verpflichtet, er leitete am 20. Juni sein erstes Mannschaftstraining. Bis dahin schlüpfte Werner Grabherr aushilfsweise wieder in die Rolle des Coaches.

Am 26. Juni gings für den SCRA bereits ins Trainingslager nach Braz/Bludenz (in Vorarlberg). Dort wurde in 5 intensiven Tagen der Fokus in erster Linie auf die Fitness gelegt. Klose ließ seine Mannschaft ordentlich schwitzen, um sie für seine fordernde Spielweise vorzubereiten.

Es wird laut seiner Einschätzung sicher noch einige Wochen dauern, bis er die Mannschaft konditionell dort habe, wo er sie für seinen Spielstil brauche. Auch was die Themen Positionierung & Abläufe auf dem Platz betrifft, gäbe es noch Aufholbedarf.

Transfers

Zugänge:

Guy Dahan (Maccabi Haifa), Lukas Gugganig (VfL Osnabrück), Lukas Jäger (Sturm Graz), Amankwah Forson (Red Bull Salzburg – Leihe), Alexis Tibidi (VfB Stuttgart – Leihe), Jan Jurcec (NK Kustosija Zagreb)

Abgänge:

Christoph Monschein (Leihende, Rückkehr zum LASK – mittlerweile in Ried), Gianluca Gaudino (Leihende, Rückkehr zu Sandhausen – mittlerweile bei Lausanne), Mickael Nanizayamo (Leihende, Rückkehr zu Lausanne), Christoph Riegler (vereinslos), Philipp Netzer (Karriereende – im SCRA Campus angestellt), Lukas Parger (ein Jahr an Dornbirn ausgeliehen), Lars Nussbaumer (Abgang zu Dornbirn), Noah Bitsche (ein Jahr an Vorwärts Steyr ausgeliehen), Marco Meilinger (vereinslos)

Durchschnittsalter und Kadergröße

30 Spieler (23,7 Durchschnittsalter)

„Rising Stars“

Amankwah Forson & Alexis Tibidi könnten aufgrund ihres Alters und ihrem mitgebrachten Paket durchaus in diese Kategorie fallen. Beides sind Spieler, die über viel Dynamik und technische Finesse verfügen.

Weiters sind im Altacher Kader zwei Spieler zu finden, die diese Saison wieder durchstarten könnten. Zum einen Manuel Thurnwald, dessen Qualitäten unter Miro Klose auf der Rechtsverteidigerposition wieder mehr zum Tragen kommen könnten. Zum anderen Csaba Bukta, der zweifelsfrei über viel Qualität verfügt, aber in der Vergangenheit immer wieder aufgrund von Verletzungen ausgebremst wurde.

Mögliche Startaufstellung

Spielanlage

Ballbesitz, dominant sein, viel und lange die Kugel haben – so lässt sich Miro Kloses präferierte Art von Fußball zusammenfassen. Er will mit Kombinationsfußball, Doppelpässen, sprich gefälligem Offensivfußball zum Erfolg kommen.

Was System und Formation auf dem Platz angeht, ist nach den Eindrücken aus den Testspielen am ehesten eine 4-2-3-1 Grundordnung zu erwarten. Fix ist laut Klose, dass er in den meisten Fällen mit einer Viererkette spielen lassen wird.

Prognose

Neuer Trainer, neue Spielphilosophie, kleiner Kaderumbruch – da fällt es schwer eine Prognose abzugeben. Erfolg oder Misserfolg wird maßgeblich davon abhängen, wie schnell die Mannschaft Miro Kloses Spielphilosophie umsetzen kann. Gelingt das relativ zügig, kann Altach mit etwas Glück vielleicht ein Wörtchen um die Meistergruppe mitreden. Dazu bräuchte es aber mal wieder einen soliden Herbst, dieser war in den vergangenen Jahren aber praktisch nie gegeben.

Tipp: Platz 7-10

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Bild: GEPA