Die Sky-Saisonvorschau: SV Ried

Die Sky-Saisonvorschau: SV Ried

Ab Freitag rollt in der ADMIRAL Bundesliga endlich wieder der Ball – alle Spiele seht ihr live auf Sky Sport Austria oder im Stream mit Sky X! Vor dem Saisonstart haben unsere Vereinsredakteure wie gewohnt eine Vorschau zu ihrem Verein auf die Beine gestellt. Hier findet ihr die wichtigsten Infos über die SV Ried, zusammengestellt von Vereinsredakteur Christian Zissler.

Transfers

Zugänge

  • Yusuf Maart (Kaizer Chiefs/Südafrika)
  • Kingstone Mutandwa (Cagliari Calcio/Italien – Leihe mit Kaufoption)
  • Ekain Azkune (Athletic Bilbao/Spanien – Leihe)
  • Peter Kiedl (Sturm Graz – Leihe mit Kaufoption)
  • Jonathan Scherzer (Wolfsberger AC)
  • Christopher Wernitznig (Austria Klagenfurt)
  • Dominik Kirnbauer (Voitsberg)
  • Nevio Zotz (AKA Tirol U18)
  • Conrad Scholl (SV Ried II)
  • Loiange Ondoa (SV Ried II)
  • Nermin Mesic (SV Ried II)

Abgänge

  • Wilfried Eza (FK Chelyabinsk/Russland)
  • Fabian Wohlmuth (Wolfsberger AC)
  • Nik Marinsek (Austria Klagenfurt)
  • Marco Untergrabner (FAC)
  • David Berger (Rapid Wien II)
  • Benjamin Sammer (Hertha Wels)
  • Nemanja Celic, David Bumberger, Thomas Jungbauer, Lumor Agbenyenu (vereinslos)

Vobereitung

Die SV Oberbank Ried ist nach dem Abstieg in der Saison 22/23 nach zwei Jahren wieder in die österreichische Bundesliga aufgestiegen und das mit Trainer Maximilian Senft, der das Amt im März 2023 von Christian Heinle übernommen hatte und den Abstieg nicht mehr verhindern konnte.

Dennoch wurde ihm das Vertrauen geschenkt – in diesem Business durchaus unüblich – und dies machte sich nun bezahlt, nachdem man im vergangenen Jahr mit zehn Punkten Rückstand auf den GAK bereits Zweiter wurde. Auf Kontinuität wird bei der SV Ried Wert gelegt und könnte ein großer Vorteil sein, da Geschäftsführer Sport, Wolfgang Fiala und Trainer Maximilian Senft über Jahre hinweg an ihrem sportlichen Konzept arbeiten konnten.

Im Gegensatz dazu sind alle anderen elf Bundesliga-Trainer maximal seit Juli 2024 im derzeitigen Amt, hatten also deutlich weniger Zeit mit ihrer Mannschaft zu arbeiten.

Zwei Leistungsträger weg – Routiniers-Duo neu dabei

Sportlich gilt es vor allem den Abgang von Stürmer Wilfried Eza zu verkraften, der nach Russland wechselte und in der vergangenen Saison mit zwölf Toren der erfolgreichste Rieder war. Ebenso muss der Abgang von Fabian Wohlmuth zum WAC kompensiert werden. Neben den fixen Stammspielern rund um Kapitän Andreas Leitner (213 BL-Spiele) und Michael Sollbauer (270 BL-Spiele), stießen mit Christopher Wernitznig (414 BL-Spiele) und Jonathan Scherzer (110 BL-Spiele) weitere Routiniers im Sommer zur Mannschaft.

Mit insgesamt 1.245 Bundesliga-Spielen verteilt auf zehn Spieler, gibt es genügend Erfahrung im Kader, der außerdem noch mit jungen Spielern mit großem Potenzial bereichert wurde, um das klare Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen.

Neuer Stadionname: Ried präsentiert Sponsoren-Duo

Die Bilanz der sieben Testspiele in der Vorbereitung lautet: zwei Siege, ein Unentschieden, vier Niederlagen bei einem Torverhältnis von 10:16. Die Interne Torschützenliste: Mutandwa (3), Van Wyk (2), Mayer, Wernitznig, Grosse, Boguo, Kiedl.

In der ersten ÖFB-Cuprunde konnte man sich auswärts gegen den SC/ESV Parndorf mit 5:0 durchsetzen. In der zweiten Runde Ende August reist man in die 13 Kilometer entfernte Park21 Arena zum Derby gegen Union Gurten.

SV Ried gegen Red Bull Salzburg am Samstag ab 19 Uhr live & exklusiv auf Sky Sport Austria – streame das Spiel mit X!

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Spielanlage

Die Rieder verfolgen seit Jahren ein klares Spielkonzept, dass sich am Papier in einem 3-4-3 darstellt. Es handelt sich um sprintlastigen, intensiven und vor allem aktiven Fußball, an den sich die Neuzugänge naturgemäß erst gewöhnen müssen. Mit dem Ball möchte man die individuellen Stärken der Offensivspieler zur Geltung kommen lassen und kluge Entscheidungen treffen.

Gegen den Ball will man aktiv sein und ihn so hoch wie möglich erobern, sofern es die Situation zulässt. Ein großes Steckenpferd der Rieder sind Standardsituationen, in die man auch in der täglichen Trainingsarbeit viel Zeit investiert.

„Ankick“-Tipps

Ein Erfolgsgarant für viele Punkte könnte der 26-jährige Mark Grosse sein, der zum besten Spieler der vergangenen Zweitligasaison gekürt wurde und elf Tore sowie neun Assists zum Aufstieg der Rieder beisteuerte.

Er hat schon 102 Zweitligaspiele (36 Tore, 26 Assists) bestritten und ist ein starker Standardschütze. Eine Kostprobe davon sah man auch in der 1. Cuprunde gegen Parndorf, als er ein Sollbauer Kopfballtor per Ecke vorbereitete und danach einen Freistoß direkt im langen Eck verwandelte.

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Mögliche Startelf

Prognose

Durch die kontinuierliche Arbeit, die in Ried seit Jahren betrieben wird, rund um ein eingespieltes Trainerteam und der vorhandenen Bundesliga-Erfahrung im Kader, rechne ich mit einer erfolgreichen Saison der Rieder.

Mit den lautstarken Heimfans im Rücken wird es für Gäste abermals schwer werden, Punkte aus dem Innviertel mitzunehmen. Ich traue den Riedern einen einstelligen Tabellenplatz zu, wodurch das interne Saisonziel Klassenerhalt deutlich erreicht werden würde.

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