Eggestein-Dreierpack! Austria gewinnt souverän beim Sport-Club
Die Wiener Austria feiert in der ersten ÖFB-Cup-Runde einen souveränen 5:0-Sieg beim Wiener Sport-Club in Hernals.
In der ausverkauften neuen Sport-Club-Arena setzte Austria-Coach Stephan Helm im Vergleich zum Europacup-Spiel in Lettland auf sieben neue Spieler, um Kräfte zu schonen. Schon nach 62 Sekunden durfte er mit seiner Mannschaft jubeln, Eggestein traf gleich bei seiner ersten Gelegenheit flach ins kurze Eck. Frühzeitig und schmerzhaft ging indes nach 20 Minuten die Partie für Aleksandar Dragovic zu Ende. Der Innenverteidiger prallte nach einer Ecke mit dem Kopf von WSC-Spieler Kerim Abazovic zusammen und musste durch Reinhold Ranftl ersetzt werden. Abazovic konnte weiterspielen und sorgte mit einem Lattenpendler für die beste Chance des Sport-Clubs (43.).
Eggestein macht alles klar
In der zweiten Hälfte machte der Bundesligist aus Favoriten dann kurzen Prozess. Nach einer kurzen, Bengalo-bedingten Zwangspause hatten die Violetten schneller wieder den Durchblick: Manfred Fischer eroberte den Ball und bediente Eggestein, der auf den besser postierten Sanel Saljic weiterleitete. Dieser netzte zum 2:0 ein (50.). Nur fünf Minuten später staubte Eggestein nach einem Beinahe-Eigentor der Gastgeber zum 3:0 ab. Der Deutsche legte kurz darauf nach einem Gegenangriff über Daniel Nnodim per Lupfer nach (58.). Damit war die Partie durch, der 18-jährige Hasan Deshishku besorgte den fünften Streich (75.). Die Austria revanchierte sich damit für die 1:3-Cupniederlage beim Sport-Club vor vier Jahren.
„Ich glaube, wir haben eine ordentliche Partie gespielt. Ab der 30. Minute waren wir aber etwas zu passiv. In der zweiten Hälfte haben wir das dann wieder deutlich besser gemacht. Da haben wir dann die Angriffe auch beendet“, zog Eggestein im ORF ein positives Fazit. „Der Spielverlauf hat uns gut in die Karten gespielt“, meinte Helm mit Blick auf die zweite Hälfte. Zum Gesundheitszustand von Dragovic sagte der Coach: „Es war schon ein ordentlicher Schlag am Hinterkopf. Ich denke, er muss genäht werden. Ich hoffe aber, dass es sonst nichts Schlimmeres ist.“
Admira scheitert in Leithaprodersdorf
Für Zweitligist Admira Wacker kam indes überraschend das Aus. Beim SV Leithaprodersdorf aus der Burgenlandliga (4. Liga) setzte es eine 1:2-Pleite.
