„Ein Riesenfehler“: Grüll äußert sich erstmals zu Derby-Vorfällen
Nach den Vorfällen beim SK Rapid rund ums 342. Wiener Derby sowie mehreren Sanktionen gegen Verein und Spieler meldete sich mit Marco Grüll nun erstmals ein SCR-Profi nicht nur über soziale Netzwerke, sondern auch persönlich zu Wort.
Im vereinseigenen Podcast bittet der Offensivspieler um Entschuldigung für die Äußerungen nach dem Derbysieg: „Es war einfach ein Riesenfehler. Es darf nicht passieren und hat in der heutigen Zeit keinen Platz. Ich muss ehrlich sagen, es war einfach ein Riesenblödsinn. Es tut uns unendlich leid und ich wollte niemals irgendeinen Menschen damit verletzen. Ich glaube es ist wichtig, dass sich jeder Mensch wohlfühlen darf auf dieser Welt, dass jeder jeden lieben darf, egal wie er ist.“
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Grüll: „Wollte niemanden beleidigen“
Die Aussprüche sieht Grüll als „Riesenfehler“ an: „Ich wollte niemanden beleidigen und deswegen will ich jetzt nach vorne schauen und die Zeit nutzen, um mich dafür einzusetzen.“ Der künftige Werder-Profi wurde nach dem Auftauchen eines ersten Videos für letztendlich fünf Spiele, drei davon bedingt, gesperrt und fehlt auch beim anstehenden Meistergruppen-Auftakt gegen den LASK (Freitag ab 19 Uhr LIVE & EXKLUSIV auf Sky Sport Austria 2!). Ein später öffentlich erschienener Clip wurde trotz beleidigender Inhalte nicht erneut vom Strafsenat der ADMIRAL Bundesliga geahndet.
„Am anderen Ende der Werte-Skala“: Rangnick begründet Nicht-Nominierung
Darüber hinaus wurde Grüll auch nicht im aktuellen Kader des ÖFB-Teams berücksichtigt: „Das ist etwas, was ich in meiner Mannschaft, wo ich Trainer bin, nicht tolerieren werde. Egal ob jetzt im Verein oder in der Nationalmannschaft“, erklärte Teamchef Ralf Rangnick die Entscheidung.
(Red.)
Beitragsbild: GEPA.
