Nach Aufreger-Video: Kein neues Verfahren gegen Hedl & Grüll

Nächster Aufreger ohne neues Verfahren: Nach dem Auftauchen eines weiteren Videos von Profis des SK Rapid nach dem 342. Wiener Derby leitet die ADMIRAL Bundesliga jedoch kein Verfahren gegen die SCR-Spieler Niklas Hedl und Marco Grüll ein.

Der Senat 1 beschäftigte sich am Dienstag mit einem neu aufgetauchten Video, das unter anderem Tormann Niklas Hedl und Offensivspieler Marco Grüll zeigt, wie sie im VIP-Club den Bezirk Favoriten, Heimat des Stadtrivalen Austria, mit Gesängen lautstark schmähten.

Knalleffekt! Rapid erhält Punkteabzug nach Vorfällen

„Der Senat hat die Inhalte des Videos demgemäß bewertet, dass es betreffend der auf dem Video sichtbaren Spieler Niklas Hedl, Marco Grüll und Thorsten Schick um Delikte handelt, die bereits eingestanden wurden und in einem stattgefundenen Verfahren somit behandelt und abgeurteilt wurden. Dadurch wird gegen die Spieler kein neues Verfahren eröffnet“, hieß es.

Punkteabzug & Geldstrafen für Rapid

Allerdings erhielt Rapid aufgrund mehrerer Ereignisse im Rahmen des Derbys eine Bestrafung in Form von Geldstrafen und einem „dritten schwerwiegenden Vorfall“, welcher nun zu einem Abzug von zwei Punkten für die nächste Saison 2024/25 führt. Zudem wird ein Verfahren gegen Co-Trainer Daniel Seper eröffnet.

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(APA/Red.)

Beitragsbild: GEPA.